payday

Mrz 08 2009

Winterschlaf in Monis (virtuellem) Appartment

Category: AllgemeinesMoni @ 12:43

In letzter Zeit war es ziemlich ruhig hier auf meinem Blog, was nicht heißt, dass ich das Bloggen aufgegeben habe oder es tun werde. Keine Sorge, so schnell werdet ihr mich nicht los 😉 Nennen wir die Auszeit dem Wetter entsprechend einfach mal Winterschlaf. Während es in meinem virtuellen Appartement ziemlich ruhig war, gibt es in meinem realen Leben momentan eine Hand voll Baustellen, die eine mehr, die andere weniger kräftezehrend.

Zum einen stecke ich zur Zeit voll im Umzug. Die Wohnung, die ich vor ein paar Wochen am gleichen Tag besichtigt habe an dem ich auch meine Arbeitsstelle los war, hat mir auf den ersten Blick so gut gefallen, dass ich sie auch genommen habe. Am kommenden Freitag, Freitag der 13.te um 13 Uhr (hoffentlich ist das kein ungutes Zeichen *gg*), bekomme ich offiziell die Schlüssel dazu überreicht und der Umzug kann beginnen. Schon jetzt aber kann ich sagen, dass ich Umzüge *hasse*, und dabei ist das erst mein erster (oder zweiter, wenn man den Auszug aus dem elterlichen Haus mit rechnet) Wohnungswechsel. Die letzten Wochen bin ich von einem Möbelhaus zum anderen getingelt, Möbel shoppen. Das ist stressiger als es vll klingen mag, aber dazu in einem anderen Blogeintrag mehr.

Arbeitsagentur LogoNeben der Vorbereitung des Wohnungswechsels beschäftigt mich zur Zeit natürlich auch noch die Jobsuche. Das Arbeitsamt sitzt mir im Nacken und fordert min. 10 Bewerbungen pro Monat von mir, andernfalls wird mir die Leistung (aka ALG2 aka Hartz4) gekürzt – die ich atm ja *noch* gar nicht mal bekomme. Bisher hab ich 15 Bewerbungen geschrieben – ob das jetzt viel oder wenig ist, ist Ansichtssache – und so langsam trudeln die ersten Termine zu Vorstellungsgesprächen ein. 2-3 Stellen, auf die ich mich beworben habe, wären schon richtig toll, wenn ich eine davon bekommen würde. Eine Stelle wäre zb. als Assistentin eines Senior Consultants in einem kleinen Beratungsunternehmen in Nürnberg. Die erste Hürde, ein Telefoninterview, hab ich bereits erfolgreich gemeistert und so wurde ich zu einem Assement Center Ende März eingeladen. Die zweite Stelle, die mir auch sehr gefallen würde, geht eher in die Richtung Administration und dezentrale Systembetreuung, Arbeitgeber ist das Bayerische Landeskriminalamt – wie geil ist das denn, ne!? 😉 Die Stelle hat allerdings einen Haken: Ausübungsort ist München :( Ich mag ja eigentlich in Nürnberg bleiben. Aber falls ich die Stelle (und keine andere) bekomme, findet sich sicher irgendwie eine Lösung. Ansonsten hab ich demnächst noch ein (von hoffentlich drei) Bewerbungsgespräch beim IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit – auch kein schlechter Arbeitgeber sicher. Ich bin eigentlich ganz zuversichtlich, dass ich in absehbarer Zeit einen Job finden werde, von daher mach ich mir da weniger Stress.

Wenn ich jetzt noch endlich Leistung (aka ALG2 aka Hartz4) bekommen würde, dann müsste ich mir auch über meine finazielle Lage weniger Sorgen mehr machen. Für meinen ersten Antrag auf Leistung bekam ich ein Lob – ich war für die Sachbearbeiterin der dritte Fall in 2 Jahren (!), bei dem mal alle Anlagen vollständig und die Formulare korrekt ausgefüllt waren – aber gleichzeit bekam ich auch eine Ablehnung: zu viel Vermögen. Um Unterstützung zu bekommen, darf man nicht mehr als Lebensalter*150+750 € an Vermögen haben. Diese Grenze hab ich natürlich überschritten, da ich den Lohn meiner diversen Werkstudententätigkeiten während des Studiums immer brav gespaart habe. Durch die Einrichtung meiner neuen Wohnung ist das hart erarbeitete Polster allerdings nun beträchtlich geschrumpft – hab ich schon erwähnt, dass eine neue Wohnung *schweine*teuer ist? Vergangene Woche hab ich nun einen erneuten Antrag gestellt. Sinnlose Geldvernichtung zur Erschleichung von Leistung können sie mir jedenfalls nicht vorwerfen, schließlich muss ich mir für die neue Wohnung ausnahmslos *alles* neu kaufen (die Studentenbude war ja bereits möbliert und das gehört dem Studentenwerk) und ich kann für jede Ausgabe eine Rechnung vorzeigen. Mal schauen wie der Antrag ausgeht. Solange leb ich momentan auf ziemlicher Sparflamme, finanzielle gesehen…

Schlagwörter: , , , ,


Jan 08 2009

Geschafft! Endlich frei!

Category: Studium & ArbeitMoni @ 00:04

Ich kann es noch gar nicht so richtig glauben, aber heute ist der erste Tag eines neuen Lebens. Ok, das ist vll ein  bisschen übertrieben, aber es hat auch was wahres. Heute um Punkt 9:45 Uhr hab ich meine Diplomarbeit im Studienbüro abgegeben

[singlepic id=267 w=320 h=240 mode=watermark float=center]

und gleichzeitg damit den ganzen Stress, den Druck und vor allem die psychischen Belastungen der letzten Monate. Es war schon wirklich sehr schlimm, hätte nicht gedacht, dass es so an der Substanz zehrt. Meine Wohnung war zugemüllt, ich wusste nicht mehr welcher Wochentag ist und nachts konnte ich vor lauter Gedanken nicht einschlafen. Das schlimmste war eigentlich der psychische Druck: schaff ich’s rechtzeitig? wird es gut? was wenn,.. ? usw. aber das ist wohl auch zum Teil genetisch bedingt 😉 bin halt ein sehr nachdenklicher Mensch, der sich manchmal auch viel zu viele Gedanken macht, über Dinge über die andere nie einen Gedanken verschwenden würden. Achja, und pessimistisch bin ich auch 😉

Aber das ist jetzt vorbei, zumindest was die DA betrifft. Mit der Abgabe der DA ist  gleichzeitig auch mein Studium zu Ende. Schon komisch, wie die Zeit vergeht. Ganze 4.5 Jahre hab ich jetzt studiert und ich kann mich noch an den aller ersten Tag an der FH erinnern. Aber jetzt ist auch gut, dass es vorbei ist. Schon seit längerem hat es mir keinen Spaß mehr gemacht und ich hab mich nur noch so durchgequält – was man leider auch bei meinen Noten sieht. Sie sind noch „gut“, aber „gut“ ist nicht gut genug für mich. Ich bin mehr von mir gewohnt und fordere auch mehr. Zum Glück spielt meine Abschlussnote aber für meinen beruflichen Einstieg nicht so eine große Rolle. Ich werde von meiner Diplomarbeitsfirma übernommen und danach zählen nur noch Praxiserfahrungen.

Und da sind wir auch schon beim Thema: wie geht es jetzt weiter? Erstmal habe ich jetzt 1.5 – 2 Monate frei. Die Firma und ich haben vereinbart, dass wir uns Mitte Februar zusammensetzen und dann das Schriftliche machen. Ein bisschen Bedenken habe ich schon, ob auch alles klappt. Schließlich habe ich bisher keinen Vertrag, nur alles mündlich und meine Chefin, die alles eingefädelt hatte, hat im Januar aufgehört. Aber ich seh das positiv, wird schon :-) Ich freu mich jetzt erstmal auf meine freie Zeit, die könnte durchaus weng länger sein. Jetzt muss ich mir erstmal ne neue Wohnung suchen. Im März läuft mein Mietvertrag aus und ich wollte möglichst noch bevor ich mit dem Arbeiten anfange eine neue Bleibe haben. Auf die freu ich mich schon am meisten! Vor allem so kleine Dinge, wie zb. endlich ein großes Bücher- und DVD-Regal zu haben, sind es, auf die ich mich freue und die ich in meiner jetzigen Wohnung total vermisse. Ich hoffe mal, dass sich die Wohnungssuche in Nürnberg nicht als so schwierig herausstellt. Ein paar Anforderungen hab ich nämlich schon an Größe, Lage und vor allem den Preis 😉 Unabhängig von der Wohnung und der Arbeit geht es im Februar erst mal eine Woche auf Urlaub nach London. Und sonst? Sonst werde ich die freie Zeit jetzt einfach genießen und nur das tun, worauf ich gerade Lust habe. Naja, ok, Sport muss ich wieder dringend machen, auch wenn ich darauf gar keine Lust habe, aber die letzten 3 Monate haben mich leider wieder ganz schön zurückgeworfen. Das gilt es wieder aufzuarbeiten. Deswegen geht’s auch morgen gleich mit einem Freund das erste mal seit langem wieder ins Fitnessstudio. Mal schaun, ob ich noch alle meine Gewichte wieder halten kann 😉

Einen negativen Beigeschmack hatte der Tag heute allerdings: für’s Drucken und Binden der 3 Exemplare meiner DA (2 für die FH und eins für mich) musst ich 100 Flocken im CopyShop über die Theke wandern lassen!!! Das ist mein halbes Weihnachtsgeld gewesen! *verdamt* Ich hätte wohl nicht so viele bunte Bildchen einbauen sollen :mrgreen: Naja.

So, in diesem Sinne wünsche ich euch allen eine angenehme Nacht. Meine werde ich genießen, denn es ist der erste seit Ewigkeiten, in der ich wieder friedlich und ohne Sorgen träumen kann 😀

Schlagwörter: , , , ,