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Nov 26 2008

Nürnbergs Taxifahrer sind die besten

Category: Allgemeines,NürnbergMoni @ 14:27

taxiDas sagt der ADAC und wenn der das sagt, dann ist da was dran 😉 Spaß bei bei Seite. Der ADAC hat Taxifahrer in den 10 größten deutschen Städten geprüft und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass in Nürnberg die Taxifahrer freundlich und hilfbereit sind, die Verkehrsregeln beachten und keine Umwege fahren. Schluss licht wurde übrigens Frankfurt. Ich muss sagen, ich bin schon ein bisschen stolz auf das Ergebnis, schließlich fühl ich mich als echte Nürnbergerin! 😀

Ich bin noch nicht sooo viel Taxi gefahren als dass ich die Nürnberger Taxler groß einschätzen könnte. Umwege oder überteuerte Preise (naja, Taxi fahren ist per se schon nicht gerade billig) konnte ich bisher nicht feststellen. Dafür kann ich in meinem jungen Taxi-Leben schon über 2 abschreckende Erlebnisse berichten: zum einen, wie hier bereits erzählt, meine stressigste Taxifahrt ever bei der ich kurz vor einem Herzinfarkt stande (wobei der ehrlichkeithalber die Taxifahrerin nur eine Teilschuld daran hatte), und dann noch meine letzte Fahrt, auf dem Heimweg von meiner Lesereise in München. Das hatte ich damals im Artikel gar nicht mehr erähnt. Vom Hauptbahnhof zu mir nach Hause (ca. 1km) hab ich mir der Müdigkeit wegen ein Taxi genommen. Wieder eine Frau. Ob das schon ein böses Zeichen war? Jedenfalls hatte ich mich kaum angeschnallt und mein Ziel geäußert, da prescht die Frau los, dass mir Hören und sehen vergingen. Mit dem Bleifuß auf dem Gaspedal rast sie die kurze Strecke entlang, überquert 2 Fahrspuren, schnippelt dabei einen LKW und mich drückts mit 3g (*übertreib*) in den Sitz. Und das um kurz nach Mitternacht. Keine Ahnung was die Frau gestochen hat so nen Tempo vorzulegen. Ob sie wieder schnell zum Bahnhof wollte? Ka, aber ehrlich gesagt: es war unpassend.

Zum Abschluss: schmunzeln musste ich bei der negativ-Kritik der Testfahrt „Hauptbahnhof-Flughafen“ in Nürnberg:

Stärken und Schwächen:

– Fahrer bei der 3. Testfahrt wortkarg

lol, tja, so sind se halt die Franken! :mrgreen:

(via inFranken.de)

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Jun 17 2008

Irrfahrt mit dem Taxi

Category: AllgemeinesMoni @ 08:48

Merke: Man bestellt kein Taxi um nach Hause zu fahren, weil man dort etwas wichtiges vergessen hat, wenn man dann während der Fahrt feststellen muss, dass man den dazu notwendigen Wohnungsschlüssel nicht dabei hat. kopf klatsch

Oh man, wieso passiert mir das immer wieder? Zur Zeit bin ich echt neben der Spur und solche Kurzschlussreaktionen gehen seltenst gut aus…

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Mai 16 2008

Stressigster Tag auf Erden

Category: AllgemeinesMoni @ 16:18

So ein kühler, lauer Tag und dann hat sich innerhalb von 45min so ein Stress entwickelt, dass ich bald gestorben wäre… an nem Herzinfarkt oder mindestens an Sauerstoffmangel und Vertrocknung. Wie kam es dazu? Vorherige Woche hatte ich für heute 14:00 Uhr einen Termin mit meiner Putzfrau ausgemacht. gestern kam dann mein Betreuer mit dem Vorschlg, ich solle heute doch an einem Meeting teilnehmen, dass für meine Diplomarbeit ganz gut wäre. Alles noch fein bis zu dem Zeitpunkt, an dem mein Kollege mich in seinem Auto mit zu dem Termin nehmen wollte und die Rückreise ungeplant blieb.

13:00 Uhr – Ich sitze in der Südstadt und wohne einem Meeting zum Thema Lifecycles bei. mein Handy klingelt Alarm, das ist die Benachrichtigung, dass ich so langsam gehen muss, um rechtezeitig zu Hause zu sein

13:15 Uhr – ich werde langsam unruhig. wenn ich daran denke, dass wir uns noch verabschieden, zum Auto zurück gehen und nach LA (kleiner Insider *g*) fahren müssen, dann wird mir ob des immer kleiner werdenen Zeitfensters immer mulmiger

13:25 Uhr – ich täusche akkute Aufbruchstimmung an, um Druck zu machen

13:30 Uhr – endlich verabschieden wir uns und gehen zum Auto. Mein Kollege besteht darauf mich an der nächstgelegenen U-Bahnstation rauszulassen

13:42 Uhr – ich stehe nun an der U-Bahnstation Frankenstraße Ecke Pillenreutherstraße. U-Bahn fahren hatte ich eh nie in Erwägung gezogen und wäre jetzt eh viel zu spät. ich rufe mir also ein Taxi, doch die Ungeduld wird immer größer

13:45 Uhr – zum Glück sehe ich in der Nähe einen Taxistand und schnappe mir das erste Auto (sorry für den Taxifahrer, der dann umsonst zur U-Bahnstation gekommen ist!). Es ist eine ältere Frau, die gerade beim Zeitungslesen war und geschwind ihr Essen vom Beifahrersitz wegzieht. Ich hab’s verdammt eilig und steige ein. Dummerweise nimmt sie keine EC-/Kreditkarten und Bargeld hab ich auch nicht genug dabei. Aber egal denk ich mir, zuhause habe ich ja Geld liegen.

13:46 Uhr – Die Fahrt geht los. Jetzt kennt sie sich nicht gut aus und fragt mich auch noch wo sie lang fahren soll (hallo? wer ist hier der Taxifahrer und wer der Gast?), da meine Zielstraße ja von zwei Seiten anfahrbar ist. Verdammt, das ist mir doch alles sch*** egal! Die Seite, die am schnellsten geht natürlich!

13:50 Uhr – Hab ich schon erwähnt, dass ich es eilig hatte? Mittlerweile sollte sie durch mein wiederholtes nervöses auf die Uhr schauen kapiert haben, dass mir die Zeit davon läuft. Meine Finger krampfen sich immer fester an den Türgriff. Doch sie fährt gemütlich mit Richtgeschwindigkeit die Straße entlang und lässt zu allem Überfluss auch noch alle Abkürzungsmöglichkeiten aus. Sollten Taxifahrer nicht diejenigen sein, die jeden Schleichwinkel kennen? Ich (ver-) zweifle.

13:55 Uhr – mittlerweile schau ich schon im 10 Sekundentakt auf die Uhr, doch mein Ziel ist noch mindestens 4 Ampeln entfernt. Und jede (rote) Ampel bedeuten weiteren Zeitverlust.

13:58 Uhr – wir nähern uns dem Zielgebiet. Ich krame in meiner Tasche und da fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Continue reading „Stressigster Tag auf Erden“

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