payday

Jun 26 2008

Psychische Belastung

Category: Studium & ArbeitMoni @ 14:58

Ich leide momentan unter einem extrem hohen psychischen Druck. So hoch, dass ich heute Nacht schon nicht gut schlafen konnte, dass ich den ganzen Tag über Bauchschmerzen habe und es mir nicht gelungen ist, mein eh schon spärliches Mittagessen in mir zu behalten:

kotzen

Und alles nur, weil morgen der Tag X ist, das Assessment Center von Siemens. Grausam wie sehr sich mein Körper/Geist psychisch selbst fertig machen kann…

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Mai 16 2008

Stressigster Tag auf Erden

Category: AllgemeinesMoni @ 16:18

So ein kühler, lauer Tag und dann hat sich innerhalb von 45min so ein Stress entwickelt, dass ich bald gestorben wäre… an nem Herzinfarkt oder mindestens an Sauerstoffmangel und Vertrocknung. Wie kam es dazu? Vorherige Woche hatte ich für heute 14:00 Uhr einen Termin mit meiner Putzfrau ausgemacht. gestern kam dann mein Betreuer mit dem Vorschlg, ich solle heute doch an einem Meeting teilnehmen, dass für meine Diplomarbeit ganz gut wäre. Alles noch fein bis zu dem Zeitpunkt, an dem mein Kollege mich in seinem Auto mit zu dem Termin nehmen wollte und die Rückreise ungeplant blieb.

13:00 Uhr – Ich sitze in der Südstadt und wohne einem Meeting zum Thema Lifecycles bei. mein Handy klingelt Alarm, das ist die Benachrichtigung, dass ich so langsam gehen muss, um rechtezeitig zu Hause zu sein

13:15 Uhr – ich werde langsam unruhig. wenn ich daran denke, dass wir uns noch verabschieden, zum Auto zurück gehen und nach LA (kleiner Insider *g*) fahren müssen, dann wird mir ob des immer kleiner werdenen Zeitfensters immer mulmiger

13:25 Uhr – ich täusche akkute Aufbruchstimmung an, um Druck zu machen

13:30 Uhr – endlich verabschieden wir uns und gehen zum Auto. Mein Kollege besteht darauf mich an der nächstgelegenen U-Bahnstation rauszulassen

13:42 Uhr – ich stehe nun an der U-Bahnstation Frankenstraße Ecke Pillenreutherstraße. U-Bahn fahren hatte ich eh nie in Erwägung gezogen und wäre jetzt eh viel zu spät. ich rufe mir also ein Taxi, doch die Ungeduld wird immer größer

13:45 Uhr – zum Glück sehe ich in der Nähe einen Taxistand und schnappe mir das erste Auto (sorry für den Taxifahrer, der dann umsonst zur U-Bahnstation gekommen ist!). Es ist eine ältere Frau, die gerade beim Zeitungslesen war und geschwind ihr Essen vom Beifahrersitz wegzieht. Ich hab’s verdammt eilig und steige ein. Dummerweise nimmt sie keine EC-/Kreditkarten und Bargeld hab ich auch nicht genug dabei. Aber egal denk ich mir, zuhause habe ich ja Geld liegen.

13:46 Uhr – Die Fahrt geht los. Jetzt kennt sie sich nicht gut aus und fragt mich auch noch wo sie lang fahren soll (hallo? wer ist hier der Taxifahrer und wer der Gast?), da meine Zielstraße ja von zwei Seiten anfahrbar ist. Verdammt, das ist mir doch alles sch*** egal! Die Seite, die am schnellsten geht natürlich!

13:50 Uhr – Hab ich schon erwähnt, dass ich es eilig hatte? Mittlerweile sollte sie durch mein wiederholtes nervöses auf die Uhr schauen kapiert haben, dass mir die Zeit davon läuft. Meine Finger krampfen sich immer fester an den Türgriff. Doch sie fährt gemütlich mit Richtgeschwindigkeit die Straße entlang und lässt zu allem Überfluss auch noch alle Abkürzungsmöglichkeiten aus. Sollten Taxifahrer nicht diejenigen sein, die jeden Schleichwinkel kennen? Ich (ver-) zweifle.

13:55 Uhr – mittlerweile schau ich schon im 10 Sekundentakt auf die Uhr, doch mein Ziel ist noch mindestens 4 Ampeln entfernt. Und jede (rote) Ampel bedeuten weiteren Zeitverlust.

13:58 Uhr – wir nähern uns dem Zielgebiet. Ich krame in meiner Tasche und da fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Continue reading „Stressigster Tag auf Erden“

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Feb 07 2008

Lernst du noch…

Category: Studium & ArbeitMoni @ 14:55

… oder lebst du schon? Yeah, Prüfungszeit ist mit der letzten Klausur heute beendet und nun ist definitiv endlich wieder LEBEN angesagt!

 

Unterlagen„Leben“ kann man den Zustand, in dem man sich während der heißen Prüfungs(vorbereitungs)zeit befindet, nun wirklich nicht nennen. Im Morgengrauen sich gegen den Wecker anquälen, sich dann schlaftrunken über die Unterlagen setzen und erst mit Herinbrechen des Mondes die Augen wieder von den Büchern nehmen. Dazwischen darf ja keiner stören (ICQ oder lieber gleich den ganzen Rechner aus machen, weil sonst zw. „ach, mal fix Mails checken“ und „so, jetzt fang ich aber an, was zu lernen“ plötzlich 3h und mehr liegen *g*), man ernährt sich ausschließlich von bloß-keine-Zeit-verschwenden-Fertigessen (z.B. Maggi-5-Minuten-Terrine) und pusht sich mit Redbull & co. von einer halben Stunde zur näxten. Wochentage und -enden werden zu xx Tage vor der Prüfung. Das Ganze Tag für Tag, Woche für Woche. Leben? Ich nenne das eher „vegetieren“. Aber schon erstaunlich wie ein Mensch so „abschalten“ und sich auf nur eine Sache fixieren kann, alles andere ausblenden.

 

Damit ist jetzt erstmal Schluss! Der Urlaub ist gebucht, die Semesterferien können kommen 😀

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