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Apr 03 2008

Einmal Gott spielen…

Category: Aktuelle Nachrichten,SportMoni @ 12:57

… oder: Wie weit will China eigentlich noch gehen? Nachdem China von der Welt völlig missverstanden die Unruhen in Tibet „klären“ musste, kommt nun ein weiteres Problem auf die Reissack-Schubser zu: Das Wetter während der Olympischen Spiele, genauer gesagt der Regen. Man bedenke, dass die Olympischen Spiele genau in die regenreichste Zeit im Land der Mitte (Anm.d.R.: die Mitte wovon eigentlich?) fallen. Um zu verhindern, dass die Athlethen in den Stadien nasse Füße bekommen, haben sich die Reiskörner was ganz Geniales einfallen lassen: Sobald eine Terror Regen-verdächte Wolke im Anmarsch ist, wird sie mit Trockeneis oder Silberiodid beschossen, um den Regen herauszuwaschen bevor er das Stadion erreicht. Sollte das nicht helfen, so kommt die ultimative Wetter-Waffe zum Einsatz: die Regentropfen werden mithilfe einer chemischen Keule solange zum Schrumpfen gebracht (erinnert irgendwie an die Sitcom „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft!“), bis sie so klein sind, dass sie noch vor dem Auftrefen auf dem sportlichen Grün verdunsten. Klever, oder?

Nein, nicht wirklich! Hat die Vergangenheit nicht schon oft genug eindrucksvoll gezeigt, wie gestört die Wetterverhältnisse auf der Erde schon sind? Tsunamis, Erdbeben, Tronados, extreme Dürreperioden, Temperaturanstiege und das Schmelzen der Polkappen – alles schon vergessen oder gar nur eine Erfindung der Medien? Muss man dann auch noch nur wegen der Vorstellung von ein paar Grashüpfern Chemikalien in den Himmel pusten?

Muss man nicht, hätte man einfach ein Dach über die Stadien gebaut! :roll: Aber wieso einfach, wenn’s auch kompliziert geht. Einmal (Wetter-) Gott spielen muss schon toll sein…

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