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Feb 05 2009

[flickr] Legostein

Category: NürnbergMoni @ 18:34

Legostein, originally uploaded by colin2k.

Seit heute findet in Nürnberg wieder die Spielwarenmesse statt, die übrigens die größte Spielwarenmesse der Welt ist. Und obwohl nur Fachbesucher, dh. Aussteller, Presse und geladene Gäste, dazu Zutritt haben, wird auch die Allgemeinheit darauf eingestimmt indem u.a. rund um den Hauptmarkt diverse Stände mit Spielzeug aufgestellt sind und die Passanten bzw. vor allem deren Kinder zu Interaktivitäten aufrufen. Auf dem Lorenzer Platz läd Lego zum Mitspielen ein und vor dem Karstadt-Gebäude Playmobil. [Lokalpatriotismus] Der „Vater von Playmobil“ stammt übrigens aus Thüringen und hat in Zirndorf, was hier gleich um die Ecke ist, diese Spielfiguren entwickelt – sie sind also eine 100%ige fränkische  Erfindung. Gerade vor 5 Tagen ist der Mann erst gestorben. [/Lokalpatriotismus] Lego RULEZ!!!11elf

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Okt 02 2008

Rubic’s Cube/Zauberwürfel 2.0

Category: WebfundstückeMoni @ 00:11

Wer kennt ihn nicht, den Rubic’s Cube oder zu deutsch den Zauberwürfel, dieser Würfel dessen bunte Steinchen sich wild durcheinander mischen lassen und dessen Ordnung man nie wieder zusammen bekommt. Ich jedenfalls hab’s noch nie geschafft, ich blick’s einfach nicht. Für wen der Standard-Würfel lediglich eine Spielerei für Zwischendurch ist, der sollte sich mal folgende Variante anschauen, stylisch und eine Herausforderung zu gleich:

würfel

Gefunden bei Technabob.com, dort gibt es auch ein Video, welches den Würfel in Aktion zeigt. Absolut sehenswert!

Technabob.com ist an sich schon eine sehenswerte Seite, dort gibt es jede Menge coole Gadgets und abgefahrene Dinge zu bestaunen. Aus der „schöner Wohnen“-Ecke haben mir zb. die Legostein- und die Kassetten-Lampe sehr gefallen.

lego kassettenlampe

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Apr 18 2008

Konzentrationslager als Lego-Bausatz

Category: Aktuelle NachrichtenMoni @ 14:34

oder anders: Kunst vs. Geschmacklosigkeit.

Beim Stöbern durch verschiedene News-Portale bin ich zufällig über einen Artikel aus dem Focus gestolpert, der aufgrund des Wortes „Lego“ im Titel meine Aufmerksamtkeit auf sich zog. Dort wird von einer Ausstellung berichtet, in der sich verschiedene Künstler mit dem Thema des Absurden („Ad Absurdum“) auseinandergesetzt haben. Zu sehen gibt es u.a. einen tonnenschweren Zuckerberg, aus dem ein Einkaufwagen ragt oder eine Waschmaschine, die Lebensmittel aufnimmt und verdaut und weiter unten würstchenförmige Exkremente ausscheidet (wtf!?) Bei jeder einzelnen Arbeit drängt sich einem unweigerlich die Frage nach Sinn, Aussage und Funktion des Werkes auf. Doch das Produkt des polnischen Künstler Zbigniew Libera sprengt, meiner Meinung nach, den Rahmen der künstlerischen Freiheit und ist schon arg geschmacklos:

Lego Concentration Camp, 1996

(weitere Fotos)

Was mir dieses Werk jetzt sagen oder vermitteln will, das entzieht sich meiner Phantasie. Die fröhlich unbeschwerte Welt der Legosteine mit den Grausamkeiten eines Konzentrationslagers zu verknüpfen, empfinde ich als völlig deplatziert, geschmacklos und sinnbefreit. Dass der Künstler selbst Pole ist, setzt dem Grotesken noch eins oben drauf. Mag sein, dass genau das das Ziel der Ausstellung ist, aber dafür muss man sich nicht gerade an dem Thema der Judenvernichtung bedienen. Irgendwo muss auch die künstlerische Freiheit ihre Grenzen haben, allein schon aus Respekt den Opfern gegenüber.

Wenn ich mir vorstelle, dass irgendwo auf der Welt ein Kind auf dem Fußboden seines Zimmers sitzt und mit Skeletten und Aufsehern lustig Konzentrationslager spielt, wird mir ehrlich schlecht. Wie wird/würde sich erst ein Mensch fühlen, der die Umstände in solch einem Lager am eigenen Leben mit- und überlebt hat und dessen Grausamkeit hier auf ein Kinderspielzeug heruntergenbrochen wird?

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Jan 28 2008

Der Legostein wird 50!

Category: Aktuelle NachrichtenMoni @ 10:52

Am 28. Januar 1958 ließ Ole Kirk Christiansen seine winzige Erfindung patentieren und legte damit den Grundstein für die weltweite Erfolgsgeschichte der bunten Steine, die heute aus keinem Kinderzimmer mehr wegzudenken sind. Sie türmen sich zu Burgen und Gefängnissen. Schulen werden daraus gebaut, Feuerwachen und Autos. Kinder können stundenlang in der Legowelt versinken. Die Eltern hingegen verfluchen die kleinen bunten Steine jedesmal auf’s neue, wenn sie beim Betreten des Kinderzimmers über sie stolpern, dem Beinbruch nahe. Aber auch sie haben früher den Fußboden mit Legolandschaften verziert. In der Tat: Es war nur ein kleiner Stein für Ole Kirk, aber ein großer für die Menschheit Kindheit.

 

Ich hab als Kind gerne mit Lego gespielt, konnte stundenlang Häuser, Straßen und Eisenbahnen damit bauen. Die schönste Zeit war immer zu Weihnachten: am 1. Weihnachtsmorgen noch im Schlafanzug ganz früh, wenn noch alle schlafen, ins Wohnhzimmer geschlichen, alles ausgeschüttet, um’s dann wieder zusammenzubauen und damit kleine Geschichten zu erfinden *träum* Wenn meine Mum das Ganze dann mittags gesehen hat, hat sie meistens die Kriese bekommen, da der ganze Wohnzimmerboden wie ein Schlachtfeld aussah *g* Aber das war egal, das ist schließlich nicht irgendein Spielzeug, sondern Lego! Dass damit motorische, kognitive und kreative Fähigkeiten gefördert wurden, war uns in dem Moment sicher weniger bewusst. Es hat Spaß gemacht und das war das einzige was zählt. Dass einem die Liebe zu den kleinen bunten Steinchen selbst als erwachsenes Kind nicht verlässt, zeigt meine Errungenschaft vom letzten Sommer:

LEGO 3827 – SpongeBob Abenteuer in Bikini Bottom

Wie gern würd ich jetzt lieber in einer Kiste voller Legosteine wühlen *hmmm*, anstatt mich durch Prüfungsstoff zu quälen.

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