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Okt 01 2008

Programme zur Konstruktion von Kites/Drachen

Category: KitenMoni @ 15:21

surfplan„Kites Konstruktionstool“ – bei dieser Suchanfrage landet man ausschließlich auf meinem Blog, obwohl ich zu genau der Wortkombination noch nie etwas geschrieben habe. Um zukünftige Suchanfragende dennoch nicht dumm sterben zu lassen, habe ich mal die gängigsten Programme/Tools zur Konstruktion von Kites zusammengesucht. Beachten sollte man dabei aber, dass „Kite“ (zu deutsch: Drachen) ein sehr breitgefächerter Begriff ist. Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Kite-Typen, die teilweise recht unterschiedliche Anforderungen an die Konstruktion stellen, so dass man sich verschiedener Programme bedienen muss.

Aber nun zu den Programmen. Da haben wir zunächst:

  • Surfplan – Surfplan ist ein professionelles und auf die Konstruktion von Powerkites und Fall-/Gleitschirmen spezialisiertes CAD-Programm. Es ist DIE erste Adresse, wenn es um die Entwicklung eines Kites geht. Auf der Homepage von Surfplan gibt es für Hobby-Konstrukteure eine kostenlose Version zum Downloaden, die gegenüber der Profiversion verständlicherweise ein paar Einschränkungen aufweist.
  • Foilmaker – Im Gegensatz zu Surfplan ist Foilmaker eine frei verfügbare (kostenlos) Software zum entwickeln von Tracktion Kites.

Die zwei genannten Programme sind vor allem für die Entwicklung von so genannten Matten (Tracktion-, Power- oder Fun-Kites), d.h. stablosen Vierleinerdrachen, geignet. In wie weit sich damit auch Stabdrachen anfertigen lassen, kann ich leider nicht einschätzen.

Ansonsten kann man zum Konstruieren u.a. auch Coral Draw sowie, das entsprechende Wissen um die Bedienung vorausgesetzt, diverse andere CAD-Programme benutzen. Für die grafischen Arbeiten (Einfärben, Muster, etc.) eignen sich gängige Bildverarbeitungs- und Verktorgrafikprogramme alá Photoshop und co. Wer an weiteren Programmen und vor allem an User-Empfehlungen interessiert ist, dem sei das Drachenforum und da insbesondere folgender Thread nahe gelegt.

Aber Vorsicht, diese ganzen Tools ersetzen in keinster Weise das notwendige Wissen um Kites, Stoffe, Winde und Flugeigenschaften! Man kann damit sicherlich schnell einen Kite konstruieren, dass der dann auf der Wiese auch fliegt, ist damit noch lange nicht garantiert. Dafür braucht’s schon ein bisschen an Erfahrung mit Kites, Stoffen, Winden und Flugeigenschaften. Stichwörter wie Profil, Anstellwinkel, Krümmung, Aspect Ratio und Lift sollten dem geneigten User dabei bekannt sein 😉

Falls sich jemand etwas tiefer mit der Materie rund um die Kitekonstruktion beschäftigen will, so gibt es hier noch ein paar weiterführende Informationen:

  • Kite Designing, Kite Making (sehr schöne Anleitung mit zahlreichen Informationen, u.a. einen kurzen Bedienungsanleitung für Surfplan; englisch)

Zu Tauglichkeit der einzelnen Programme an sich kann ich nichts sagen. Ich habe noch nie versucht einen Kite zu konstruieren. Ich bin für’s erste damit ausgelastet ihn in der Luft zu halten.

drachen

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Sep 03 2008

In wie weit sind Jobangebote über XING.com ernst zu nehmen?

Category: Studium & ArbeitMoni @ 12:01

Meine Diplomarbeit, an der ich zurzeit (nicht wirklich) schreibe, befasst sich mit dem Thema „Product Lifecycle Management“, kurz: PLM. So viel zur Einleitung. Aus Gruppenzwang habe ich mir vor Monaten mal ein Profil bei XING.com, einer Plattform zur Knüpfung von Geschäftskontakten, erstellt. So richtig konnte ich den Sinn bzw. Nutzen davon nicht einschätzen, naja, aber schaden tut es auch nicht, dachte ich mir. So hab ich mein Profil grob ausgefüllt und danach wieder vergessen. Innerhalb der letzten 4 Wochen habe ich nun 5 Nachrichten erhalten, die sich um Jobangebote und Kontaktanfragen drehen, hauptsächlich zum Thema PLM. Darin enthalten ist zum Beispiel eine Traineestelle zum „Consultant Teamcenter PLM“, eine Stelle als Junior-Berater für SAP oder eine zu besetzende Position als SW-Architekt/ Projektleiter/ Consultant im Bereich Product Life Cycle Management (Schwerpunkt Teamcenter).

Hm, klingt ja auf den ersten Blick ganz verlockend. Vor allem die Tatsache, dass  hier anscheinend der Job zum Bewerber kommt und nicht wie üblich anders herum.

Dennoch bin ich skeptisch. Was ist davon zu halten? Ich bin garantiert kein Spezialist oder Profi auf dem Gebiet, so dass ich mir etwas darauf einbilden kann, dass die Firmen auf mich zugekommen sind und sich um mich „reißen“. Ich mag aber auch nicht eine von 1000 sein, die alle mit einer standardisierten Massenmail, die eine persönliche Ansprache suggeriert, „beglückt“ wurden. Andererseits, es ist Fakt, dass der PLM-Markt momentan (bzw. auch auf längere Sicht) für Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber/Firmen ein enormes Potential bietet. Die Business-Disziplinen ERP, SCM, CRM und wie sie alle heißen sind mittlerweile so weit ausgereift, dass es hier kaum noch Einsparungs- und Verbesserungsmöglichkeiten für die Unternehmen gibt. Product Lifecycle Management ist eines der „neuen“ Felder, dass die Unternehmen für sich entdeckt haben oder gerade entdecken, da in diesem Bereich noch sehr viele Möglichkeiten stecken. Bewerber mit PLM-Wissen/-Erfahrung sind momentan sehr stark nachgefragt, denn sie sind absolute Mangelware (zb. „Experten“ für Teamcenter). Der Bedarf der Unternehmen an PLM-Consultants und co. ist groß und wer jetzt in das Thema einsteigt und sich Knowhow aneignet, der wird für eine lange Zeit keine Probleme haben einen Job zu finden und zu behalten (Vergleich: CIMdata „PLM Growth in 2007-2008“). PLM ist eine Paradedisziplin für Wirtschaftsinformatiker, aber auch Absolventen mit technischem Background (aus der Ingenier-/Produktentwicklerrichtung) haben hier gute Chancen.

Von daher bin ich sehr sehr glücklich mit der Wahl meines DA-Themas. Obendrein finde ich die Thematik an sich ganz interessant. Im Umgang mit Teamcenter bleibt es nicht aus, dass man auch in Kontakt mit dem Konstruktionstool NX (CAD-Programm, ähnlich wie AutoCAD, CATIA oder Pro/ENGINEER) kommt. Es ist sehr spannend zu sehen wie schnell und einfach (für den Laienblick) ein Gegenstand „from scratch“ (aus dem Nichts) mit so einem Tool konstruiert und virtuell getestet (zb. Bruchstellen) werden kann. Mal ehrlich, wer hat sich schon mal Gedanken darüber gemacht wie zb. ein Föhn oder ein Handy designt wird? Wohl die wenigsten. Mit diesem Hintergrund beginnt man manche Gegenstände etwas anders zu betrachten.

Zurück zu den Jobangeboten über XING.com. Ich weiß, letztendlich hilft nur ausprobieren und auf die Kontaktanfragen mal eingehen. Mehr als ein enttäuschendes Bewerbungsgespräch kann einem ja nicht passieren.

Dennoch interessiert mich, was haltet ihr von Jobangeboten über XING? Habt ihr schonmal welche bekommen und vielleicht sogar angenommen?

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Aug 21 2008

2.5h Meetings…

Category: Studium & ArbeitMoni @ 15:28

…schlauchen ganz schön. Vor allem, wenn es um ein Themengebiet geht, in dem ich keinerlei Wissen habe aber hochkonzentriert aufpassen muss, da ich zu dem Thema bestimmte Arbeitsergebnisse abliefern soll. Es geht um Prozessabläufe (und entsprechende Toolnutzung) in der Konstruktion, genauer gesagt geht es darum zu schauen, ob Bauteile auf die bestimmte Lasten/Kräfte einwirken, diesen auch standhalten, also ob sie „fest“ genug sind. Im Fachjargon nennt man das dann Festigkeitsnachweis. Ist eigentlich ganz interessant und spannend zu sehen, wie ein Produkt aus dem Nichts entsteht, d.h. entwickelt und dann „virtuell“ getestet wird (also ohne es erst herzustellen). Mal sehen, vielleicht schreibe ich darüber mal noch nen eigenen Beitrag.

Mein Betreuer hat das Meeting mit dem Versprechen, dass in einer Woche detaillierte Arbeitsergebnisse vorliegen werden, beendet. Mein Kollege und ich waren überrascht angesichts der Menge an Arbeit. Naja, wenn er denkt, dass ER das schafft… Ne, muss er gar nicht, weil er die Aufgaben 10 Minuten später an uns weiter delegiert hat. :roll:

Jetzt bin ich erst mal richtig fix und alle und kann grad irgendwie nicht weiterarbeiten.

Ach ja, wie man sieht, arbeite ich momentan am Projekt und nicht an meiner DA, was ich eigentlich schleunigst tun sollte. Ich habe vor ein paar Tagen mit meinem Betreuer und der mit meiner Chefin geredet, so dass ich einen Aufschub um einen Monat bekommen habe. Also aus Firmen-Seite gibt es keine Frist, aber der Vertrag muss halt verlängert werden. Ausruhen dürfte ich mich deswegen dennoch nicht, hm.

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