payday

Dez 16 2008

Beinahe-Katastrophe!!!11elf

Category: blog:stuff,PrivatMoni @ 01:20

Am Wochenende bin ich nur soooooo knapp am absoluten Super-GAU vorbeigeschrammt, denn beinahe hätte mein bester Freund meinen Blog entdeckt. Ja, das ist jetzt nichts dramatisches, werden einige denken, aber für mich schon. Bis auf eine Ausnahme (Hallo Alex 😉 ) kennt niemand meiner Reallife-Freunde meinen Blog und ich möchte es, so weit es geht, auch dabei belassen. Wieso? Hm, mein Blog ist nicht nur eine Sammlung von Netzfundstücken sondern vor allem auch ein Stück weit mein persönliches Tagebuch (auch wenn die persönlichen Beiträge in letzter Zeit eher rar sind) und niemand lässt gerne andere Leute seine persölichen Gedanken lesen. Warum ich’s dann trotzdem mache? Ganz einfach: zum einen mag ich mich, wie jeder soziale Mensch, mitteilen und meine Gedanken in irgend einer Weise loslassen. Wenn man im sozialen Umfeld schon keine Möglichkeit dazu hat, dann eben in Form eines Blogs. Zum anderen rede ich hier weitensgehend frei, weil mir meine Leser unbekannt, sind. Ich kenne sie nicht (persönlich) und damit hat ihre Meinung über mich keine Auswirkungen auf mein Leben bzw. mein Umfeld (was bei echten Bekanntschaften anders ist). Ja, ich unterscheide da zw. RL und VL. Es gibt einige Dinge, über die ich mit meine Freunden face-2-face nicht reden würde, hier aber ohne Probleme ansprechen kann. Trotz der leicht herausfindbaren Realdaten zu meiner einer ermöglicht mir die Anonymiät wesentlich offener zu sein. Und genau diese Chance möchte ich mir nicht nehmen lassen, so dass ich meinen echten Freunden (so schwer es mir fällt) nichts von meinem Blog erzähle.

Zurück zu meinem besten Freund und dem vergangenen WE. Was war passiert? Dummer Zufall mal wieder. Ich habe ein Profil bei Mister Wong, dem online Bookmark-Dienst und dummerweise hatte ich mal einen gespeicherten Link mit dem Nickname meines Freundes getaggt. Am Samstag hat er nun mal nach seinem Nick gegoogelt – man(n) muss ja wissen was so über einem im Netz zu finden ist – und der aller erste Googletreffer (vielen Dank an Mr. Wong für die ausgezeichnete Googlearbeit!) war genau mein Wong-Profil bzw. der getaggte Link. Da der Link privat war, also nur für mich einsehbar, hat mein Freund mich natürlich gleich drauf angesprochen. Als ich die Zeile gelesen habe, war ich sooooo kurz vor einem Herzinfarkt, denn in meinem Wong-Profil war nicht nur mein Blog verlinkt, sondern obendrein auch noch sein Weihnachtsgeschenk – doppelter Super-Gau also. Pures Adrenalin und höchstgradige Panik schossen durch meinen ganzen Körper. Kaum nen klaren Gedanken fassend habe ich schnell alle verräterischen Links gelöscht und obendrein mein Blog auf dem Server umbenannt, weil mir einfach nichts besseres einfiel um das drohende Unheil abzuwenden. Hätte er mein Blog entdeckt, hätte ich ernsthaft überlegt es zu schließen oder irgendwie umzuziehe. Vielleicht war die Reaktion übertrieben, aber ich war auch noch nie vorher in der Situation. Ich weiß nicht, was er darüber denken würde, aber zumidenst hätte ich über ihn dann in Zukunft nichts mehr bloggen können (und das, wo er mich doch die meisten Nerven kostet *g*).

Zum Glück ist besagte Person nicht mal ansatzweise so dedektivisch veranlagt wie ich *g*. Er hat sich nicht ein mal auf meinem Profil umgesehen, geschweige ist ihm der Link zu meinem Blog ins Auge gefallen. Was war ich erleichtert als ich das erfahren habe! Davor hatte ich eine unruhige Nacht, denn bevor ich meinen Freund indirekt zu der Geschichte ausfragen konnte, hatte er sich am Abend einfach ins Bett verkrümelt.

Im Nachhinein bin ich sehr erleichtert, dass nichts passiert ist, da ich wirklich nicht wüsste, wie ich damit umzugehen hätte.

An meine bloggenden Leser hier: wie seht ihr das? Kennen eure Freunde euer Blog? Habt ihr was dagegen oder habt ihr ihnen so gar davon erzählt? Ist es nachvollziehbar, wie ich denke?

Schlagwörter: , , , ,


Okt 17 2008

Schnitzeljagd 2.0 mit GPS Mission

Category: Allgemeines,NürnbergMoni @ 19:18

[singlepic=128,320,240,,center][Trigami-Review]

Wer kennt sie nicht, die guten alten Zeiten, als man als Kind auf die Suche nach Papierschnitzeln Wald und Wiesen durchforstet hat um am Ende den Schatz zu finden. Heute, im Jahre 2008 nach Christi, erfährt die gute alte Schnitzeljagd ein Revival in Form der Plattform GPS Mission. Ausgestattet mit einem GPS-fähigen Handy und Spaß am Entdecken geht es auf zur urbanen Stadterkundung, zur Schnitzeljagd 2.0 durch durch Stadt, Land, Fluss. Mithilfe von GPS Mission lassen sich auf recht einfache Weise Missionen erstellen, die man als Mitglied der Community dann im Freien spielen kann. Unterstützt wird der Spieler dabei von einer kleinen Handy-Applikation, die die aktuelle Position ermittelt und den Spieler so durch die Mission lotst. Ziel dabei ist es, die in der Mission gestellten Aufgaben zu lösen und die gesteckten Stationen zu finden um am Ende das Gold als Belohnung zu ernten. Die Idee hinter GPS Mission kann sowohl  die Fraktion der Entdecker, die Spaß am Lösen von Rätseln haben, wie auch die der Geschichtenerzähler, die es lieben sich interessante und anspruchsvolle Aufgaben und Verstecke auszudenken, faszinieren. Die moderne Version von Piraten und Schatzkarten sozusagen. 😉

Auch ich habe ich mal an einer Mission versucht. Da es in Nürnberg leider noch keine Missionen gibt, habe ich mal die erste erstellt. Dazu habe ich extra mit dem Rad die Stadt erkundet um interessante Plätze zu finden und bin dabei selbst auf Dinge gestoßen, die ich noch nicht kannte. Und das obwohl ich schon über 4 Jahre hier wohne 😉 Wer Lust hat und wissen will was ich gefunden habe, der kann meine Mission nachspielen. Ich würde mich freuen, wenn in Zukunft die eine oder andere Mission in Nürnberg hinzukommen würde.  Sowas ist sicher auch eine nette Idee für Touristen, Kinder oder Neu-Hergezogene, die so spielerisch die Stadt entdecken können.

Einziger Wermutstropfen: Handybesitzer ohne Datenflatrate (so wie meiner einer) müssen leider draußen bleiben oder in den teuren sauren Gebühren-Apfel beißen. Mit zunehmenden Angebot an Datenflatrates verschwindet dieses Manko aber und selbst bei zeit- oder volumenabhängigen Tarifen überwiegt der Spaß die Kosten. Nicht zu letzt, weil die Missionen recht kurz gehalten sind und die Handy-Applikation  sehr sparsam Daten anfordert. Gerade in dicht besidelten Gebieten, wie zb. in Stadtzentren, liesen sich sicher auch öffentliche Hotspots zur Datenübertragung verwenden.

Alles in allem eine sehr interessante Spieleidee. Probierts mal aus! Und wer noch einen kleinen Anreiz braucht: die beste Mission wird momentan jeden Monat mit einem schicken Nokia N82 prämiert.

Schlagwörter: , , , , ,