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Feb 12 2009

Ihre DA Note steht fest

Category: Studium & ArbeitMoni @ 13:42

„Ich darf Ihnen mitteilen, dass Frau <Zweitkorrektorin> und ich Ihre Note für die Diplomarbeit auf 1,1 festgelegt haben.“

Yeah, kniet nieder! Ich hab’s halt einfach drauf! :mrgreen: Ehrlich gesagt, habe ich nicht mal ansatzweise mit so einer guten Note gerechnet, aber bei mir ist das normal. Ich unterschätze immer meine eigenen Leistungen. War schon in der Schule so. Während ich meine Arbeiten meist nur „ok“ oder „gut“ fand, haben andere sie mit Tränen in den Augen in den höchsten Tönen gelobt (hach, was ich da teilweise für geile Sachen abgeliefert hab *in Erinnerungen schwelg*). Manche nennen das Pessimismus, andere Understatement, für mich ist das einfach nur das Streben nach der Perfektionismus zusammen mit einem hohen Anspruch an Qualität.

Aber genug mit dem Eigenlob, weiter mit den Fakten. Dadurch verbessert sich meine Abschlussnote um eine Nachkommastelle auf 2,3. Das ist leider alles andere als befriedigend für mich und entspricht in keinster Weise meinen Ansprüchen an mich selbst, aber zum Beklagen ist es jetzt auch zu spät. 2,3 ist gut und gut ist gut – nicht mehr, aber auch nicht weniger. In Bewerbungen kann ich diesen kleinen „Makel“ ganz gut vertuschen in den Hintergrund rücken. Welcher Personaler fragt schon nach der Abschlussnote, wenn er liest, dass ich 1,5 im Abi hatte, im Grundstudium zu den Besten 10% meines Studiengangs gehört habe und meine Diplomarbeit mit 1,1 bewertet wurde? Keiner. Eben. Und falls doch, dann siehe Punkt „gut“.

Sorry, bissl Eigen-Werbung musste einfach mal sein, vll lesen ja potentielle zukünftige Arbeitgeber hier mit 😉 Zwischen den Zeilen steht einfach nur, dass ich sehr stolz bin, dass ich was kann und dass mir nur eine Beschäftigung fehlt, in der ich das zeigen kann…

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Dez 29 2008

Ruhe vor dem Sturm

Category: Studium & ArbeitMoni @ 17:57

Momentan ist es ziemlich ruhig hier auf meinem Blog. Das liegt nicht daran, dass ich vollgefressen zwischen meinen Weihnachtsgeschenken liege und nicht mehr aufstehen kann und auch nicht daran, dass bei meinen Eltern Internet eine absolute Qual ist (ok, zum Teil doch), sondern vielmehr daran, dass ich in den letzten Zügen der Diplomarbeit stecke. Die Zeit bis zur Abgabe am 7. Januar ist verdammt knapp und ich hab noch einiges zu tun (vor allem Kapitelausbesserungen und dann das ganze Layout und co.). Absolut ungelegen kommen mir dann solche Hiobsbotschaften wie zb. von meiner Professorin am Wochenende, der plötzlich mein letztes Kapitel nicht gefiel. Ich hab weder Zeit, noch aber vor allem keine Ideen, was ich da ausbesser soll. Aber immerhin hat sie mir nach einer etwas verzweifelten Mail von mir einen Hinweis gegeben, wie ich das Kapitel verbessern kann, ohne Nachtschichten einlegen zu müssen.

Eigentlich könnte ich mir die ganze Arbeit ja schenken, denn die DA-Note hat (leider) nur einen sehr geringen Einfluss (im Nachkomma-Bereich) auf meine Abschlussnote, aber naja, einigermaßen ansehnlich mag ich es ja dann doch haben, so weit mir die Zeit eben noch dazu reicht. Es zehrt echt an der Substanz, wenn ich bedenke, dass ich jetzt schon seit Oktober – und das sind 3 Monate! – ununterbrochen am Stück am ackern bin und das heißt wirklich am ackern! Von frühs bis abends, selbst in der Nacht dreht sich in meinem Kopf alles nur noch um die besch**** Diplomarbeit. Aber zum Glück hat das in gut einer Woche ein Ende, ich mag’s mir noch gar nicht ausmalen. Endlich wieder LEBEN!

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Damit ihr mal sehen könnt woran ich gearbeitet habe bzw. atm noch arbeite, hier mal mein Poster zur Diplomarbeit. Glücklicherweise hat das meine Professorin gleich im ersten Anlauf akzeptiert. (Wir müssen sowas anfertigen, weil das dann im Fachbereich ausgehägt wird.)

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Sep 03 2008

In wie weit sind Jobangebote über XING.com ernst zu nehmen?

Category: Studium & ArbeitMoni @ 12:01

Meine Diplomarbeit, an der ich zurzeit (nicht wirklich) schreibe, befasst sich mit dem Thema „Product Lifecycle Management“, kurz: PLM. So viel zur Einleitung. Aus Gruppenzwang habe ich mir vor Monaten mal ein Profil bei XING.com, einer Plattform zur Knüpfung von Geschäftskontakten, erstellt. So richtig konnte ich den Sinn bzw. Nutzen davon nicht einschätzen, naja, aber schaden tut es auch nicht, dachte ich mir. So hab ich mein Profil grob ausgefüllt und danach wieder vergessen. Innerhalb der letzten 4 Wochen habe ich nun 5 Nachrichten erhalten, die sich um Jobangebote und Kontaktanfragen drehen, hauptsächlich zum Thema PLM. Darin enthalten ist zum Beispiel eine Traineestelle zum „Consultant Teamcenter PLM“, eine Stelle als Junior-Berater für SAP oder eine zu besetzende Position als SW-Architekt/ Projektleiter/ Consultant im Bereich Product Life Cycle Management (Schwerpunkt Teamcenter).

Hm, klingt ja auf den ersten Blick ganz verlockend. Vor allem die Tatsache, dass  hier anscheinend der Job zum Bewerber kommt und nicht wie üblich anders herum.

Dennoch bin ich skeptisch. Was ist davon zu halten? Ich bin garantiert kein Spezialist oder Profi auf dem Gebiet, so dass ich mir etwas darauf einbilden kann, dass die Firmen auf mich zugekommen sind und sich um mich „reißen“. Ich mag aber auch nicht eine von 1000 sein, die alle mit einer standardisierten Massenmail, die eine persönliche Ansprache suggeriert, „beglückt“ wurden. Andererseits, es ist Fakt, dass der PLM-Markt momentan (bzw. auch auf längere Sicht) für Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber/Firmen ein enormes Potential bietet. Die Business-Disziplinen ERP, SCM, CRM und wie sie alle heißen sind mittlerweile so weit ausgereift, dass es hier kaum noch Einsparungs- und Verbesserungsmöglichkeiten für die Unternehmen gibt. Product Lifecycle Management ist eines der „neuen“ Felder, dass die Unternehmen für sich entdeckt haben oder gerade entdecken, da in diesem Bereich noch sehr viele Möglichkeiten stecken. Bewerber mit PLM-Wissen/-Erfahrung sind momentan sehr stark nachgefragt, denn sie sind absolute Mangelware (zb. „Experten“ für Teamcenter). Der Bedarf der Unternehmen an PLM-Consultants und co. ist groß und wer jetzt in das Thema einsteigt und sich Knowhow aneignet, der wird für eine lange Zeit keine Probleme haben einen Job zu finden und zu behalten (Vergleich: CIMdata „PLM Growth in 2007-2008“). PLM ist eine Paradedisziplin für Wirtschaftsinformatiker, aber auch Absolventen mit technischem Background (aus der Ingenier-/Produktentwicklerrichtung) haben hier gute Chancen.

Von daher bin ich sehr sehr glücklich mit der Wahl meines DA-Themas. Obendrein finde ich die Thematik an sich ganz interessant. Im Umgang mit Teamcenter bleibt es nicht aus, dass man auch in Kontakt mit dem Konstruktionstool NX (CAD-Programm, ähnlich wie AutoCAD, CATIA oder Pro/ENGINEER) kommt. Es ist sehr spannend zu sehen wie schnell und einfach (für den Laienblick) ein Gegenstand „from scratch“ (aus dem Nichts) mit so einem Tool konstruiert und virtuell getestet (zb. Bruchstellen) werden kann. Mal ehrlich, wer hat sich schon mal Gedanken darüber gemacht wie zb. ein Föhn oder ein Handy designt wird? Wohl die wenigsten. Mit diesem Hintergrund beginnt man manche Gegenstände etwas anders zu betrachten.

Zurück zu den Jobangeboten über XING.com. Ich weiß, letztendlich hilft nur ausprobieren und auf die Kontaktanfragen mal eingehen. Mehr als ein enttäuschendes Bewerbungsgespräch kann einem ja nicht passieren.

Dennoch interessiert mich, was haltet ihr von Jobangeboten über XING? Habt ihr schonmal welche bekommen und vielleicht sogar angenommen?

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Aug 21 2008

2.5h Meetings…

Category: Studium & ArbeitMoni @ 15:28

…schlauchen ganz schön. Vor allem, wenn es um ein Themengebiet geht, in dem ich keinerlei Wissen habe aber hochkonzentriert aufpassen muss, da ich zu dem Thema bestimmte Arbeitsergebnisse abliefern soll. Es geht um Prozessabläufe (und entsprechende Toolnutzung) in der Konstruktion, genauer gesagt geht es darum zu schauen, ob Bauteile auf die bestimmte Lasten/Kräfte einwirken, diesen auch standhalten, also ob sie „fest“ genug sind. Im Fachjargon nennt man das dann Festigkeitsnachweis. Ist eigentlich ganz interessant und spannend zu sehen, wie ein Produkt aus dem Nichts entsteht, d.h. entwickelt und dann „virtuell“ getestet wird (also ohne es erst herzustellen). Mal sehen, vielleicht schreibe ich darüber mal noch nen eigenen Beitrag.

Mein Betreuer hat das Meeting mit dem Versprechen, dass in einer Woche detaillierte Arbeitsergebnisse vorliegen werden, beendet. Mein Kollege und ich waren überrascht angesichts der Menge an Arbeit. Naja, wenn er denkt, dass ER das schafft… Ne, muss er gar nicht, weil er die Aufgaben 10 Minuten später an uns weiter delegiert hat. :roll:

Jetzt bin ich erst mal richtig fix und alle und kann grad irgendwie nicht weiterarbeiten.

Ach ja, wie man sieht, arbeite ich momentan am Projekt und nicht an meiner DA, was ich eigentlich schleunigst tun sollte. Ich habe vor ein paar Tagen mit meinem Betreuer und der mit meiner Chefin geredet, so dass ich einen Aufschub um einen Monat bekommen habe. Also aus Firmen-Seite gibt es keine Frist, aber der Vertrag muss halt verlängert werden. Ausruhen dürfte ich mich deswegen dennoch nicht, hm.

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Mai 30 2008

Mein Arbeitsplatz

Category: Studium & ArbeitMoni @ 10:58

An dieser Stelle entsteht zur Zeit meine Diplomarbeit:

Ich lass das mal so stehen.

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Feb 15 2008

Mein DA-Thema steht fest

Category: Studium & ArbeitMoni @ 16:30

Seit heute steht nun das Thema fest, mit dem ich mich während meiner Diplomarbeit ab März beschäftigen werde:

„Aufbau eines PLM-Showrooms zur Darstellung der Optimierungspotentiale

durch Product-Lifecycle-Management (PLM)“

Klingt cool, nicht? Genauer gesagt geht es darum, dass ich einen einen Showroom aufbauen soll, mit dessen Hilfe dem Kunden dann die Vorteile, Nutzungsmöglichkeiten und vor allem die Potentiale der Prozessoptimierung durch PLM anschaulich dargestellt werden können. Dabei werden anhand eines konkreten Beispiels die Verwendungsmöglichkeiten, zb. Simulationsmöglichkeiten, und Möglichkeiten der Prozessverbesserung, zb. sinkende Fehlerraten duch Simulation, aufgezeigt. Meine Aufgabe wird es sein solch einen Showroom vollständig und umfassend aufzubauen, beginnend bei der Anforderungsanalyse, über die Implementierung der Inhalte, bis hin zur abschließenden Nutzen-Betrachtung. Klingt doch spannend. Ich freu mich jedenfalls schon drauf!

 

Schade nur, dass ich meinen Arbeitsplatz nicht wieder in Ziegelstein aufschlagen werde. Das Projektteam (ca. 3-5 Man) sitzt in der Lina-Ammon-Str. 22, also genau in entgegengesetzter Richtung im Süden Nürnbergs. Naja, wir werden sehen wie es dort so ist…

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