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Aug 24 2008

Batman – The Dark Knight

Category: NürnbergMoni @ 13:52

Ziemlich plötzlich ist mir gestern nachmittag aufgefallen, dass ich ja schon lange unbedingt den neuen Batman-Streifen sehen wollte, aber jetzt wo der in den Kinos lief ich ihn total vergessen hatte. Das wollte ich schleunigst ändern und was eignet sich dafür besser als das Wochenende. Ich hatte die Wahl zwischen einer Vorstellung um 0.15 Uhr Samstag Nacht oder um 10.15 Uhr Sonntag Morgen – ich entschied mich für ersteres. Trotz der recht späten Stunde war ich nicht die einzigste die die Idee hatte. Der Kinosaal war sehr gut besucht, was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass der Film durch die Bank weg die besten Kritiken bekommen hat. Den will sich keiner entgehen lassen. Nun, ich auch nicht. Noch vor dem Betritt des Lichtspielhauses wurde die Aufmerksamkeit auf die schwarze Fledermaus gelenkt: Wie im Film wurde ein Fledermaussymbol in den nächtlichen Himmel an die Wand des gegenüberliegenden Parkhauses gestrahlt. Nette Idee vom Cinecitta! Hab’s leider vergessen zu knipsen, deswegen mopse ich mir mal das Bild von sebbi:

Batman

Zum Film an sich: er ist einfach toll, große Klasse! Auf 2.5h verteilt zeigt sich, dass Christian Bale als Bruce Wayne/Batman und Heath Ledger als Joker die Idealbesetzungen sind und ihr Rollen vortrefflich spielen. Die Charaktere sind wohl durchdacht und schrittweise aufgebaut. Nicht gespart wurde an den großen Actionszenen (4 x 30min), deren Schnelligkeit man mit den Augen kaum folgen konnte. In der IMAX-Version kommen die sicherlich nochmal nen Tick imposanter rüber. Der Film ist allerdings nichts für Zartbesaitete. Es geht teilweise schon recht hart zur Sache und der Joker ist auch alles andere als eine Augenweide. Das erschreckende, weiße Äußere kommt für mich gleich nach dem  Pennywise-Clown aus Stephen Kings Es *schauder* Auch die Story vermag zu überzeugen. So fühlt man sich mit Gotham City alles andere als in einer fiktiv erfunden Stadt. Das Ende, in dem Batman die Gräueltaten auf sich nimmt und damit der Stadt gibt was sie braucht und zwar einen Helden mit weißer Weste, ist der Höhepunkt der 2.5h lang aufgebauten Handlung, wie ich finde. Die Rolle des zweiten Schurken TwoFace ist dafür Grundvoraussetzung, auch wenn ich dessen Einführung als zwiespältig empfand. Zum einen Voraussetzung für das Ende, zum anderen aber als später und unausgereifter Nebenkriegsschauplatz eher störend.

Insgesamt: Note 1* hands up hands up hands up hands up hands up

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Jun 14 2008

Kinomarathon

Category: Allgemeines,NürnbergMoni @ 10:27

Ich war schon lange nicht mehr im Kino, hab ich festgestellt (das letzte mal war Anfang Februar in „Das Vermächtnis des geheimen Buches“). Irgendwie fehlt mir die Zeit, mal 2-3h frei zu nehmen sowie die Kraft, die alltäglichen Sorgen mal links liegen zu lassen. Um das zu ändern, habe ich mir gestern einfach mal die Zeit genommen und gleich zwei momentan populäre Neuerscheinungen im Kino angeschaut. Wieso gleich zwei? Weil mich beide Filme interessiert haben… Weil nicht sicher ist, wann ich das nächste mal wieder ein so großes freies Zeitfenster am Abend haben werde… und weil man beim Double Feature je Film 1€ weniger bezahlen muss. Das nennt man wohl optimale Effizienzmaximierung: größtmöglichen Nutzen (2 Filme gesehen + 2€ gespart) aus so wenig Aufwand (nur ein Abend „Zeitverlust“ + nur eine Anreise incl. Parkkosten) wie möglich schlagen :mrgreen: Achja, angeschaut hab ich mir folgende beiden Filme:

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (IV)

Indiana Jones 4

Den neuen Teil von Indiana Jones hab ich mir als erstes angeschaut und ich muss sagen, ich war so richtig enttäuscht. Vielleicht hatte ich einfach falsche/andere Vorstellungen von dem was mich erwartete, schließlich ist mein letzter Indy-Film auch schon eine Weile her. Im Vergleich zu den ersten 3 Teilen – und ich denke, die hab ich alle gesehen – verlief die „Schatzssuche“ viel zu einfach und vor allem reibungslos. Da war man doch anderes gewöhnt, dass Indy sich die Reliquien hart erkämpfen musste, immer wieder von kleinen Rückschlägen und Rätseln gezeichnet. Doch hier: 1..2..3.. seins. Wo ist da der Reiz?

Als zweiten großen Kritikpunkt möchte ich die Glasschädel-Aliengeschichte anbringen. Schon nach der ersten halben Stunde, als man das erste mal erahnen konnte, dass es hier um übernatürliche Wesen geht, dacht ich mir nur: wtf, Marsmännchen? Was haben Marsmännchen in einem Indiana Jones Film verloren? Konnten sich die Drehbuchautoren Lucas und Nathanson nicht einigen, ob sie einen Abenteuer oder einen Science Ficion Film schreiben sollen und haben kurzerhand beides zusammengemixt? Gut, die Reliquien aus den früheren Teilen waren auch immer mit etwas Spirituellem angehaucht, aber doch nicht so abgefahren wie jetzt die Geschichte mit den gläsernen Aliens aliens Sorry, aber das ging GAR NICHT! Wenn ich Aliens und fliegende Untertassen (!!!) sehen will (was ich natürlich nicht will), dann geh ich in einen Science Fiction Film, aber doch nicht in Indiana Jones.

Der dritte große Kritikpunkt geht an Spielberg und seine filmerische Umsetzung. Ich weiß nicht, ob es so gewollt oder einfach nur schlecht gedreht war, aber in vielen Szenen (besonders die Stadt-Szenen bis zur Mitte des Films) bekam man sofort den Eindruck, dass sie im Studio aufgenommen wurden. Der Lichteinfall, die Perspektiven und die Hintergründe wirkten alle so unecht, wie in einer Umgebung aus Pappe und Farbe abgedreht. Noch dazu hat man den Auto-Szenen angesehen, dass sie teilweise nicht echt waren, sondern vor einer blauen Wand gedreht wurden, auf der im Computer später die Hintergrundszene hinzugefügt wurde. Wie gesagt, ich weiß nicht, ob man aus Authentizitätsgründen das extra so gemacht hat, aber ich denke die heutigen Mittel erlauben es alle mal, dass man Fahrzeugszenen nicht im Studio auf einem festen Bock und mit der Windmaschine im Gesicht drehen muss.

Achja, noch eins: soll Indiana Jones witzig sein? Waren es die vorherigen 3 Teile? Ich kann mich nicht dran erinnen, jedenfalls fand ich die pseudo-lustigen Szenen (zb. die Murmeltiere) einfach nur deplatziert. Genauso wie das surreale Kühlschrankkatapult nach der Atombombenexplosion. Indy an sich wirkte auch recht alt. Gut, Harrison Ford ist es nun mal auch, aber ein bisschen die Haare färben und Falten glätten (der Maske sei dank) hätte meiner Meinung nach schon sein Können. Vielleicht wurde er wohl auch gerade wegen seines Alters aus vielen Kampfszenen herausgelassen und schaute nur als unbeteiligter Dritte zu.

Ich dachte stellenweise echt ich bin im falschen Film

Alles in allem leider daumen runter (Kritik der SZ)

Sex & the City (Der Film)

Sex in the City

Nach der Enttäuschung des ersten Filmes konnte es ja nur noch besse werden, hoffte ich. Und es wurde besser, viel besser! Abgesehen davon, dass ich in einem großen Saal voller Frauen saß. Die Männer konnte man an einer Hand abzählen und jeder einzelne tat mir leid *g* Welcher Mann schaut sich denn freiwillig Sex & the City an? Die wurden doch gezwungen, wenn nicht gar gefoltert *g*

Aber zurück zu Thema: der Film. der Film war einfach klasse!! So lustig, spritzig und stellenweise traurig *schluchz* zugleich. Ich hatte ganz vergessen wie amüsant die Sex & the City Folgen doch immer waren. Der Film glänzte mit einer Vielzahl von spritzigen Aussagen der 4 Mädels, zb.:

  • „Also wenn Big ausmalt, dann malt er fast immer über den Rand.“
  • „Das ist, als würde man einen Windbeutel durch ein Schlüsselloch quetschen.“
  • frei nach Samantha: „Der neue Nachbar ist wie Sex am Stil.“

Die, die den Film (noch) nicht gesehen haben, können ja mal rätseln, was mit den ersten beiden Zitaten gemeint ist :mrgreen: (weitere tolle Zitate aus Sex & the City gibt’s hier!)

Ich habe den Film sichtlich genossen, wie auch all die anderen Frauen im Saal. Wie’s den Männern dabei ergangen ist, weiß ich nicht *g* Wär aber mal ganz interessant zu erfahren. Jedenfalls hat mir der Film doch noch den Abend gerettet, was ich gar nicht erwartet hatte.

Einen kleinen Kritikpunkt gibt es aber dennoch: ich glaube, das war auch bei den Folgen schon so, jedenfalls war das Productplacment von Apple (iPhone, MacBook) im Film mehr als aufdringlich und unübersehbar. Mag ich nicht.

Trotzdem gibt’s von mir für den Film daumen hoch daumen hoch daumen hoch

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