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Apr 11 2008

Projekt

Moni @ 20:57

Penny-Pig

Das Projekt „Penny-Pig“, zu dt. Pfennig-Schwein, läuft inoffiziell schon ein paar Monate und Jahre…

Geschichte
Die Geburtsstunde des rosafarbenen Sparschweins geht auf eine Bastelstunde in meiner Grundschulzeit (!!!) zurück. Irgendwann in der zweiten oder dritten Klasse hies es für uns kleine Hort-Kinder „Wir bauen uns heute unser eigenes kleines Sparschwein“. Wir waren alle begeistert bei der Sache – Basteln hat mir schon damals Spaß gemacht – und am Ende ganz stolz auf unsere Ergebnisse.

Herstellung

benötigte Materialien:

  • 1 Luftballon
  • viele alte Zeitungen
  • 1 Eierschachtel
  • 1 Packung Tapetenleim
  • Messer, Pinsel
  • Plakatfarbe (rot, weiß, schwarz, ev. blau)

Am Anfang steht ein aufgeblasener Luftballon. Dieser wird mithilfe eines Pinsels Schicht für Schicht mit Pappmaché (ein Gemisch aus Papierschnipseln und Kleister) bedeckt bis eine stabile ovale Kugel entstanden ist. Füße, Ohren und die Nase werden aus Teilen einer Eierschachtel ausgeschnitten und ebenfalls angeklebt. Anschließend muss das nasse, noch farblose Schein mehrere Tage gut durchtrocknen. Mit einem beherzten Stich in das Schweinchen wird dann der Ballon im inneren zum Platzen gebracht und kann herausgezogen werden. Strategisch gut platziert stellt die Einstichstelle später den Geldeinwurfschlitz dar. Nun ist das Schweinchen bereit für die rosa Bemalung und die Verzierung mit Augen, Wimpern und was einem sonst noch so alles einfällt.

Hintergrund

Jahrelang stand das Schweinchen bei mir nur als Dekoration im Zimmer, genutzt zum Sparen von Geld wurde es nicht. Das änderte sich mit der Einführung des Euro im Jahr 2002. Irgendwie fing das Portmonee an immer schwerer zu werden. Schuld daran waren die kleinen bronzenen 1-, 2- und 5-Cent-Stücke. Beim Bezahlen im Laden bin ich meistens zu ungeduldig um den genauen Betrag erst mit den kleinen Cent-Stücken zusammenzubasteln, da gibt man doch der Einfachheit halber lieber gleich einen Schein oder eine große Euro-Münze dem Verkäufer. So wurden die kleinen Münzen immer mehr und schwerer, bis ich eines Tages auf die Idee kam sie „outzusourcen“ *gg* Seitdem befreie ich meinen Geldbeutel von Zeit zu Zeit von den kleinen Münzen und fülle alle in mein Sparschweinchen. Das hat schon gut an Gewicht zugelegt und ist noch lange nicht voll, nicht mal annähernd. Mittlerweile bekomme ich sogar Unterstützung von meinem Dad und meiner Oma, die auch fleißig Cent-Stücke für mich sammeln 😀

Ausblick

Mein Ziel ist es, das Schweinchen bis obenhin mit Cent-Münzen zu füllen! Dann wird es geschlachtet und zur Bank gebracht. Ich bin schon jetzt auf das Gesicht des Bankangestellten gespannt, wenn er das Bastel-Schwein voller Cent-Münzen sieht :mrgreen: Da jede größere Bank heute eine Geldzählmaschine hat, bleibt ihm zumindest das von-Hand-Zählen und Einrollen erspart. Schade eigentlich 😈

Nachdem das Schweinchen jetzt schon gute 3kg wiegt (und dabei noch nicht mal annähernd zur Hälfte gefüllt ist), mag ich mir gar nicht ausmalen, wie schwer es erst bei Vollladung sein wird. Unter Umständen muss ich vorher schon den Bauch des Schweinerls irgendwie verdicken oder abstützen, da dieser aufgrund von Konstruktionsmängeln die schwächste Stelle darstellt. Die Befürchtung meiner Oma, dass das Schwein irgendwann auseinanderplatzen könnte, teile ich allerdings nicht 😉

Am spannendsten an der ganzen Geschichte finde ich allerdings die zwei Fragen:

  1. Wie viel Geld wird am Ende in dem Schweinchen sein, wenn es bis obenhin mit Münzen gefüllt ist? (98% der Münzen sind 1ct, 2ct und 5ct-Stücke)
  2. Wie viele starke Hände wird es brauchen, um das Schweinchen (zur Bank) zu tragen, wenn es bis obenhin mit Münzen gefüllt ist? (aka „Wie schwer wird das Schweinchen voll beladen sein?“)

Wetten, Schätzungen und mathematische Formeln zur Berechnung des prognostizierten Endbetrages nehme ich ab sofort entgegen :mrgreen: Über eine Gewinnbeteiligung für denjenigen, der mit seiner Schätzung/Berechnung am nächsten am tatsächlichen Wert dran liegt, lässt sich definitiv reden!

aktueller Stand

  • 11.04.2008 – 2.2 kg (Anfangsbestand seit erstmaliger Aufzeichnung)
  • 12.04.2008 – 3.1 kg (+ 10,60 €)
  • 11.05.2008 – 3.2 kg
  • 25.07.2008 – 3.5 kg
  • 17.08.2008 – 4,0 kg (+ 4,00 €)
  • 21.09.2008 – 4,2 kg (+ 1,50 €)
  • 12.10.2008 – 4,8 kg (+ 5,13 €)
  • 13.12.2008 – 5,0 kg
  • 07.06.2009 – 6,2 kg
  • 30.11.2011 – 8,3 kg
  • 13.04.2014 – 22,6 kg

6 Responses to “Projekt”

  1. Schnappi says:

    SUUUUSSSSS
    Das kannst Du doch nicht schlachten 👿

  2. Moni says:

    hihi. es hat ja schon ne wiederverschließbare Narbe zur Entnahme der Innereien 😈 aber wenn es mal voll ist, dann werde ich ein neues basteln.

  3. Geldzählmaschine says:

    Hey das Schwein ist doch echt zu schade um zu schlachten^^. Meine Schätzung für den Inhalt des Sparschweins wären ca 170€ wenns komplett voll ist. Oder ist das zu niedrig?

  4. Chris says:

    ich bin mal ganz spontan und sage… ➡ 250 euro 😛 ❗

  5. studentenleben says:

    pssst. geh zur Po*stban*k. Die haben nur in den wirklich großen Filialen Geldzählmaschinen… (ich bin da auch mal mit ner vollen Gelddose aufgetaucht *ggg*)

  6. Besserwisser says:

    Witzige Idee.. Ich hab auch so ein Schwein rumstehen. Wobei sich die alten DM-Münzen wahrscheinlich schon bunt mit den Euros vermischt haben. Aber ich schätze der Betrag deines Schweines wird sich auf ungefähr 70€ belaufen. Sofern nicht einige höherwertige Münzen dabei sind:-)

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