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Sep 03 2008

Pizza Hut Gutschein & McDrive Vignette

Category: Nürnberg,Tips & TricksMoni @ 11:55

Hier gibt’s für den begeisterten FastFood-Gänger einen Coupon bei dem man bei Pizza Hut 3€ sparen kann. Die Aktion läuft vom 2.9.2008 bis 1.12.2008.

McDonalds VignetteFür ausgewählte Städte in Bayern gibt es seit neustem von McDonalds eine McDrive Vignette. Wer sich die in die Windschutzscheibe seines Autos klebt, der bekommt bei jeder Bestellung an McDrive Schalter 10% Rabatt. Die Aktion ist bis zum 31.3.2009 in allen McDonalds Filialen in München, Schweitenkirchen, Freising, Unterhaching, Kirchheim, Erlangen, Kammerstein, Herzogenauchrach, Fürth und Nürnberg gültig. Die Aufkleber dafür gibt es bei McDonalds in den genannten Städten.

Ich frag mich nur, wieso McDonalds so eine Aktion durchführt. Solche Aktionen dienen ist erster Linie der Absatzsteigerung, weniger dem Kunden. Von daher frage ich mich, wieso McD mit dieser Aktion die McDrive-Schalter stärker auslasten will. Fahren die zu wenig Umsatz ein? Sind die Kassen im Restaurant zu stark frequentiert? Oder wozu? Um den Geldbeutel der Kunden zu schonen sicher auf jeden Fall nicht (primär).

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15 Responses to “Pizza Hut Gutschein & McDrive Vignette”

  1. vienn says:

    huch, danke fuer den tipp mit der vignette. nur schade, dass es nur eine aktion ist. bei bk bekommt man in fast jedem drive 10%, wenn man beim adac ist.

  2. Joern says:

    10% sparen bei Mc? Nicht schlecht, auch wenn ich fast nicht mehr hingehe.
    Aber wieso gibt’s das mal wieder nicht in Bamberg? 👿
    Wahrscheinlich ist das nur ein einziger Franchise-Nehmer dem alle genannten Mcs gehören, der die Aktion durchführt.

  3. Moni says:

    Ich hab mich auch schon gefragt, wieso jetzt genau DIE Städte. Ich denke aber nicht, dass das auf einen einzigen Franchise-Nehmer zurückgeht. Das hieße ja dann, dass der alle McD-Restaurants in diesen Städten haben muss. Halte ich eigentlich für unwahrscheinlich.
    Musst halt zum Essen mal wieder nach Nürnberg kommen 😀

  4. Joern says:

    Ich fahre viellecht wegen Starbucks nach Nürnberg, aber wegen McDonalds? Nee, ganz sicher NICHT! :)

  5. Moni says:

    na, wenn du schon einmal da bist dann 😉
    btw, weite Anreise nur für nen (teuren) Kaffee 😛

  6. Joern says:

    Eben, Du sagst es: Bei den Preisen bei Starbucks fällt die „Anreise“ gar nicht mehr ins Gewicht :)
    Aber natürlich fahre ich nicht nur wegen Starbucks nach N, einkaufen kann man da ja z.B. auch noch (erst recht wenn man’s mit der Bamberger Innenstadt vergleicht :) )

  7. PJay says:

    Warum McDonalds die McDrives stärker ausnutzen möchte?
    Nun, im McDonalds zahlt man an der Kasse 19% MWST.
    Am McDrive allerdings nur 7% ! Aber dennoch kostet in beiden Fällen der Burger gleich viel!
    D.h. am McDrive verdienen die mehr. Schlau gell 😉

  8. Moni says:

    ich hab mal fix gegoogelt und TATSACHE! Ich hätte es nicht gedacht, aber alle gängigen FastFood-Ketten nutzen diese Steuerlücke aus und bescheißen damit sowohl die Kunden als auch den Staat. 👿

    siehe hier:

    McDonald´s und Co. kassieren bei Mehrwertsteuer ab
    Mehrwertsteuer bei McDonald’s
    Zum Mitnehmen? – Steuertricks bei McDonalds

  9. Joern says:

    Wieso, hier wird doch niemand beschissen, weder der Statt noch der Kunde.

  10. Moni says:

    der Kunde wird beschissen, weil er sowohl im Restaurant als auch beim Mitnehmen den gleichen Preis zahlt und das, obwohl der Steueranteil am Preis beim Mitnehmen geringer ist. dh. beim Mitnehmen hat der Burger einen höheren Netto-Preis und das ist unfair. Wieso soll der Burger netto beim Mitnehmen teurer sein als wenn man ihn im Restaurant verspeist? Ausgehend vom gleichen Netto-Preis müssten die Burger und co. bei McDrive eigentlich billiger sein

    der Staat wird beschissen, weil es sehr oft vorkommt, dass der Kassierer (zb. auf Anweisung des Chefs) beim Kauf die 7%-Steuer-Taste drückt obwohl der Kunde aber im Restaurant isst. Dadurch entgehen dem Staat 12% und das ist eine Menge bei den ganzen Fastfood-Ketten! Als Kunde kann man das verhindern wenn man eine Rechnung/einen Kassenbeleg verlangt.

  11. Joern says:

    Bei Punkt 2 gebe ich Dir recht. Wenn das so praktiziert wird ist das beschiss.
    Kann ich mir abe niicht vorstellen, da bei Mc eigentlich immer (ungefragt) ein Beleg mit ausgehändigt wird.

    Punkt 1 sehe ich anders: Der Preis eines Burgers ist laut Preisliste z.B. 1 Euro. Das habe ich zu bezahlen. Punkt. Wieviel die Fastfoodkette dann an dem Teil gewinn macht und ob der Gewinn beim Außer-Haus-Verkauf höher ist, spielt dafür keine Rolle. Ich kenne nicht eine Fastfoodbude (ob Döner, Chinese oder Mitnahmepizza), die das anders macht.
    Wie sich die einzelnen Kosten zumsammensetzen weiss man ja nicht. Rein theoretisch könnte ja ein Burger beim Außer-Haus-Verkauf dem Unternehmen teuerer kommen (trozt gesenkter MwsT): Extra Mitarbeiter, Extra McDrive-Technik….) Ich will nich den „Fastfoodkettenverteiger“ spielen, aber dass die günstigere MwST nicht weiter gegeben wird ist meiner Meinung nach durchaus in Ordnung, auf jeden Fall aber kein beschiss.

  12. Moni says:

    zu Punkt 2: soweit ich mich erinnern kann, ist es „neu“ (relativ), dass man bei McD einen Beleg bekommt, wenn man drinnen ist. ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da hat man nichts bekommen. Sei‘s drum. Bei Subway zb. hab ich bisher noch NIE einen Bon bekommen, egal oder zum hier essen oder mitnehmen, dh. die könnten da am laufenden Band 12% Steuern am Staat vorbei in die eigene Tasche wirtschaften

    zu Punkt 1: auf der einen Seite seh ich es genauso wie du. der Kunde sieht nur den Endpreis und der ist für ihn bei beiden Varianten gleich. ich hab auch kein Problem damit, dass Firmen auf meine Kosten Gewinn machen, schließlich bekomm ich ja im Gegenzug ne Dienstleistung oder nen Gut. Aber auf der anderen Seite tun sie hier halt meiner Meinung nach den Kunden offensichtlich täuschen. McD und co. argumentieren hier mit ner Mischkalkulation, was ich aber fadenscheinig finde. Ein Restaurant zu halten und zu pflegen (man denke allein an die Reinigung und Müllbeseitigung) ist meiner Meinung nach wesentlich teurer als so nen kleinen McDrive-Schalter wo die Leute den ganzen Müll mitnehmen und nicht sesshaft werden. In dem Netto-Preis ist ja der Gewinn schon eingerechnet. Der Gewinn, den ich auch gerne mitzahle. Aber extra noch mal 12% draufschlagen und das vom Kunden verlangen, das sehe ich nicht ein.

    Ich wird aber trotzdem weiterhin zu Mäcces essen gehen 😀

  13. Michael Wagner says:

    zu Punkt 2: Einen Bon geben wir bei Subway nicht heraus, da es von den Kunden in 99% aller Fälle gar nicht gewünscht ist, an der Steuer vorbei wirtschaften können wir uns gar nicht leisten, da die örtlichen Finanzämter regelmäßig Stichproben durchführen. Sollte hierbei ein Missbrauch der unterschiedlichen Steuersätze festgestellt werden, dann wird es richtig teuer und würde ganz sicher zur Pleite des ganzen Restaurants führen, wünscht der Kunde einen Bon, bekommt er diesen selbstverständlich ausgehändigt. Die Finanzämter melden sich übrigens hierzu gar nicht an, sondern kommen privat und verlangen eben hinter her den Bon. Eine getrennte Kalkulation würde im Umkehrschluss ja nur dazu führen, dass den Anteil den die Außer-Haus-Verkäufe billiger werden, die In-Haus-Verkäufe teurer werden würden, meine gesamten Kosten fallen ja nicht und wir rechnen sehr wohl mit Profitabilität die wir eben über unsere Kosten und Investitionen insgesamt brauchen.

    zu Punkt1: Eine Trennung der Kalkulation ist schwer möglich und ein gesplitteter Preis würde nur zu noch mehr Verwirrung beim Kunden sorgen, so dass die Abgaben auf unsere Produkte wirklich in einer Mischkalkulation durchgeführt werden. Der außer Haus und in Haus Verkauf schwankt übrigens sehr wenig, so dass sich mit einer Mischkalkulation valide rechnen lässt. Der BHG und andere Verbände versuchen übrigens seit Jahren darauf hinzuwirken dieses Überbleibsel der Reichsgesetze endlich abzuschaffen, da es auch für einen Restaurantbetreiber alles andere als spassig ist, immer darauf zu hoffen, dass die Mitarbeiter schon den richtigen Steuersatz berechnen werden. Steuervergehen in Deutschland werden schlimmer geahndet als viel grausamere Verbrechen und mit dieser Gefahr lebt ein jeder von uns, da es uns kaum möglich ist 24/7/365 die Kassiervorgänge zu überwachen. Eine Täuschung des Kunden findet hier, ich kann ja nur für mich sprechen, nicht statt, da wir immer wieder mal darauf hinweisen, warum wir diese Frage stellen. Zudem sind die Steuergesetze ja nicht geheim, sondern die meisten sind sehr wohl darüber informiert, dass hier unterschiedliche Steuersätze vorherschen.

    Den Generalverdacht, dass auf Anweisung des Chefs „die falsche Taste gedrückt wird“ finde ich ein wenig pietätlos, eine solche Anweisung würde letztendlich immer nach hinten losgehen. In der Fastfoodbranche arbeiten wir mit einer gewaltigen Mitarbeiterfluktation, diese geht zwangsläufig mit einer nicht immer entspannten Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer einher, eine solche Einweisung ist mir, der selbst regelmäßig Chef von 10 Personen ist nicht vorstellbar.

    Viele Grüsse

    Michael Wagner

  14. Andreas says:

    Wenn man MC Donald was gutes tun will, dann bestellt man also am besten am Drive-Schalter, selbst wenn man zu Fuss da ist ?

  15. Pizza Tommy says:

    Schade das gabe es bei uns nicht. Wäre auf jedenfall was für mich gewesen. Wie ist es denn, wenn man gleich 10 hinter der Scheibe kleben hat gibt es dann 100% Rabatt 😀

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