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Aug 29 2008

Im social web 2.0 Fieber

Category: blog:stuff,NetzweltMoni @ 11:32

Mich hat das Social Web 2.0 Fieber gepackt. Angefangen hat alles mit einer leicht überhöhten Temperatur: schon seit längerem kann ich ein Profil bei StudiVZ und XING vorweisen (direkte Profillinks lass ich mal lieber bleiben ;-) ). StudiVZ des studentischen Vernetzungs- und Community-Faktors wegen (wenn ich bedenke, wen ich dort schon alles wieder getroffen habe, dann ist das wirklich eine gelungene Plattform – mal abgesehen von den Werbebannern und den datenschutzrechtlichen Bedenken) und XING wohl nur aus Gruppenzwang; einen echten Nutzen habe ich daraus noch nicht gezogen, frisst aber auch kein Brot der Account ;-)

Ein akuter Temperaturanstieg wurde ausgelöst durch meine Anmeldung bei Twitter. Twittern scheint ja vornehmlich unter Bloggern zur Zeit ziemlich beliebt zu sein. Mehr aus Neugierde denn aus echten Nutzungsabsichten hab ich mir nun auch mal einen Account dort besorgt und die ersten kurzen Textmessages gezwitschert, was allerdings auch schon wieder ein paar Tage zurückliegt. In wie weit ich dem Gezwitschere weiter nachgehen werde, hängt wohl auch davon ab, ob es einen interessierten Leserkreis gibt *wink mit dem Zaunpfahl* ;-) Ein Zeitfresser ist es alle mal. Schließlich „muss“ man, will man es gescheit betreiben, regelmäßig Status abgeben und das heißt, man muss bei jeder Kleinigkeit die einem über den Weg läuft abschätzen: soll ich das raus in die Welt zwitschern? Der dafür notwendige 24/7-Internetzugang ist mittlerweile immerhin Usus. Im Fall des Falles wäre dann vor allem eine Blog-Integration sehr sinnvoll. Da stoße ich bei meinem aktuellen Theme leider so langsam an Grenzen (eine visuelle wie auch funktionelle Neugestaltung habe ich schon länger im Hinterkopf). Eine interessante, wenn auch bis aufs Maximum ausgereizte Version des Lifestream-Micro-Blogging gibt es bei markjardine.com zu bestaunen (via sebbi). So wie sebbi sich das vorgestellt (aber bisher dann wohl doch nicht umgesetzt) hat, würde mir das auch gefallen: zwischen den regulären Posts ab und an mal ein Lifestream-Micro-Post in Form eines für interessant befundenen Links, eines gerade gehörten Musikstücks oder einer kleinen Statusmeldung via Twitter, die für einen normalen Post nicht ausreichend genug ist. Die Frage wäre dabei nur, wie man das sinnvoll kombiniert, denn nicht alles was ich im Virtual Life finde, (und speichere) lohnt sich auch ge-micro-bloggt zu werden. Noch dazu muss es technisch gesehen irgendwie in die Post-Loop reingefrickelt werden. Und das, wo ich ja nun mal nur minimalste html/php-Kenntnisse besitze, geschweige denn mich bisher näher mit dem Aufbau von WordPress befasst habe (was ich aber noch ändern kann, eine sehr hilfreiche Artikelserie habe ich da neulich bei perun.net gefunden!)

Lifestream ist gerade das Stichwort.

Mit Lifestream.fm kannst du alle deine Web 2.0 Aktivitäten in einem Profil sammeln und deinen Freunden zeigen. Verfolge auch live die Aktivitäten deiner Freunde, schau welche Fotos sie speichern, welche Videos sie gut finden, welche Websites sie bookmarken und was gerade getwittert wird! Und bring deinen eigenen Stream mit ein …

Lifestreaming finde nicht wegen des Community-Faktors, sondern vor allem wegen des social web 2.0 tracings (was für geile Wortschöpfungen! *gg*) sehr interessant. Ich stoße so oft über interessante Dinge im Internet und wusste bisher nie, wie ich sie mir “aufheben” kann. Als Lesezeichen im Browser verschwinden sie zu schnell aus dem Bewusstsein (“aus den Augen, aus dem Sinn”), teilweise sind sie von zu geringfügiger Bedeutung als dass sie es verdient hätten in meinem Browser auf meinem Computer hinterlegt zu werden und außerdem ist die lokale Speicherung immer an einen Ort gebunden. Ich hab schon länger damit angefangen, meine Aktivitäten ins Internet auszulagern, wo ich sie zu jeder Zeit und von überall aus erreichen kann. Zu diesem Zwecke habe ich mir nun auch ein Profil bei einem dieser social bookmark-Dienste eingerichtet. Meine Wahl viel auf mister-wong.de, was wohl das deutsche Pendant zu dem bekannten amerikanischen Dienst del.icio.us ist. Da meine ursprüngliche Intension hauptsächlich darin besteht, meine Internetaktivitäten für MICH zu speichern und wiederauffindbar zu machen, muss ich ganz schön aufpassen, welche Links ich als public oder private setze. Unter diesem Hintergrund würde es mir eher gefallen, wenn die Standardeinstellung private hießen würde – das widerspricht natürlich dem Ziel des Betreibers. Mal schauen wie es sich entwickelt, einige meiner gefundenen Sachen sind sicherlich auch für andere interessant. Ich bin ja gar nicht so, dass ich alles für mich behalten will ;-)

Die Krone setzt dann der Dienst von Lifestream.fm auf, der die wesentlichsten Web-Aktivitäten (neben Bookmarks auch Videos, Fotos, Musik, Blogs, etc.) in (m)einem Profil bündelt. Diese gebündelten Aktivitäten häppchenweise ins Blog zu integrieren wär (m)ein Traum. Lifestream.fm befindet sich momentan im closed beta Status, was heißt, dass die Registrierung mehr oder minder geschlossen ist. Rein kommt nur wer einen Einladungscode hat. Man kann sich auf eine Warteliste setzen lassen und ausharren, bis man vll oder vll auch nicht einen Code bekommt. Da ich für solche Mätzchen zu ungeduldig bin, hab ich mich umgeschaut, ob nicht irgendwer im Web ein paar Codes “vertickt” ;-) Fündig wurde ich dann bei muschisuppe.com (geiler Name! *gg*), deswegen nochmal vielen Dank an Olli, der mir einen Code hat zukommen lassen!

Da die Lifestream-Blog-Integration (abgesehen von einer möglichen Plugin-Lösung) in der nächstliegenden Zeit wohl nicht zur Umsetzung kommt, können interessierte Leser ja mal einen Blick über den Teller Blogrand hinaus zu meinen dortigen Profilen werfen ;-)

Soviel dazu. Ich hab Fieber, mindestens 40°C und fühl mich angesteckt, infiziert… aber keine Sorge, ich bin nicht krank! ;-)

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3 Responses to “Im social web 2.0 Fieber”

  1. olli says:

    muschisuppe.COM nicht de, aber der Link ist ja ansonsten richtig! ;)

    Viel Spaß auf lifestream, Grüße

  2. Moni’s Appartment » Einladungscodes für Lifestream.fm zu vergeben says:

    […] ich hier bereits erwähnt habe, bin ich Dank der Hilfe eines anderen Bloggers zu einem Lifestream.fm-Account […]

  3. Moni says:

    höhö, ich seh da nirgends ein .COM :mrgreen:

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