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Jul 21 2008

Musikalische Sportausrüstung

Category: music:stuff,SportMoni @ 14:19

Ich bin ja ein sehr musikbegeisterter Mensch und höre am liebsten zu fast jeder Tätigkeit Musik. So auch beim Sport. Besonders beim unliebsamen Ausdauertraining sind die zwei kleinen Knöpfe im Ohr unverzichtbar, denn ohne musikalische Untermalung werden die Sekunden zu Stunden und das ganze zur Qual. Um so ärgerlicher ist es, wenn sich die Jukebox unter Dauerbelastung als sportuntauglich erweist. Mein bisheriger mp3-Player ist ziemlich „billig“. Nicht was den Preis angeht, die mittlerweile mickrigen 512 MB haben mich *damals* ~60€ gekostet, sondern vor allem in Bezug auf die Qualität. Das zugehörige Nackband mit Radioempfänger hat schon früh das zeitliche gesegnet, so dass ein normaler Lanyard und gebrauchte Kopfhörer als Ersatz herhalten mussten. Nachdem gestern beim Sport nun auch noch der Lautstärkeregler auseinander gefallen ist und schon wieder die Batterie leer war (verdammt ärgerlich, wenn das mitten im Ausdauertraining passiert und man die restliche Zeit ohne Musik rumstrampeln muss! *grmpf* vor allem, weil ich ohne Musik die Taktfrequenz und somit meinen Trainingspuls nur schlecht halten kann.), habe ich entschieden, dass etwas neues her muss.

Ich hätte nie gedacht, dass ich mir nochmal einen mp3-Player kaufen werde, wo mein Handy doch wirklich alles kann. Aber für den Einsatz beim Sport ist es zu schwer und zu teuer bzw. empfindlich, sollte es mal etwas rupiger zugehen oder gar geklaut werden. Von dem neuen Gerät erwarte ich vor allem Sporttauglichkeit, weniger Funktionsreichtum, so dass es vor allem klein und leicht sein muss. 1GB an Speicherkapazität würde mir schon reichen und toll wäre es, wenn man es am Arm befestigen könnte, damit das am-Hals-rumbaumeln endlich ein Ende hat. Ein stylisches Design ist natürlich obligatorisch 😉 genauso wie eine Hold-Funktion zur Vermeidung ungewollter Tastenbetätigungen.

Von Art und Größe her, hab ich zunächst an einen iPod Nano gedacht. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Apple-Produkten, auch wenn sie mich stylisch gesehen schon ansprechen, aber der IPod Nano scheint beim Sport eine gute Wahl zu sein. Das Gerät ist mit seinen 7 x 52 x 70 mm und 499g recht klein und leicht. 4 bzw. 8 GB sind mehr als ausreichend und obendrein gibt es ein paar nette Zusatzfunktionen wie CoverFlow oder die Videofunktion. Was jedoch absolut stört ist (neben der restriktiven Bindung an AppleSoftware) der Preis! 125€ (für die 4GB-Version) bzw. 172€ (für die 8GB-Version) sind mehr als ungerechtfertigt. Zumindest wenn man es auf einen reinen mp3-Player abgesehen hat wie ich. Für ein rein funktionales Gerät ist mir das schlichtweg zu teuer.

Als Alternative bin ich auf die Musik-Player-Reihe „Sansa“ von SanDisk, dem größtest (Flash-) Speicherhersteller, gestoßen. Äußerlich gesehen sind sie sehr ansprechend – der leichte iPod-Touch ist nicht von der Hand zu weisen  😉 – und vom Funktionsumfang her bieten sie alles, was man von einem mp3-Player erwartet.

Meine Wahl viel schließlich auf den Sansa Fuze 2 GB MP3-/Video-Player mit Radio (schwarz). Kaufendtscheidend waren letztendlich folgende Merkmale:

  • kleines, leichtes Gerät (7,9 cm x 4,8 cm x 0,8 cm  und 900g)
  • microSD-/microSDHC-Slot zur Erweiterung der Speicherkapazität (bis max. 32 GB!!!)
  • leistungsstarker Akku für bis zu 24h Musikwiedergabe
  • großes, klares 1,9″ TFT-Farbdisplay
  • Hold-Taste

Darüber hinaus enthält der Sansa Fuze ein digitales FM-Radio und ein integriertes Microfon zur Sprachaufnahme. Von diesen beiden Funktionen erwarte ich keine hohe Qulität, sie sind eher ein nettes Gimmick. Natürlich spielt der Player die gängigsten Musik-Formate (MP3, WMA, Secure WMA, WAV), Videos (MPEG-4) und Hörbücher (Audible) ab und kann sogar Fotos (JPEG) anzeigen.

Einzigstes (größeres) Manko stellt das Datenkabel dar. Anstatt eine standardisierte (Mini-) USB-Buchse zu verbauen (diese Kabel hat man ja mittlerweile im Überfluss rumfliegen), hat SanDisk auf ein eigenes proprietäres Format gesetzt. Auf dieses Kabel sollte man gut aufpassen, denn wenn es verloren geht,  lässt sich der Player weder aufladen (es gibt kein seperates Netzteil!) noch mit Musik befüllen (außer mit der microSD-Speicherkarte).

Um von der USB-Stromversorgung unabhängig zu sein (auch wenn (m)ein Rechner zu 90% eh immer in Reichweite ist), habe ich mir die Artwizz PowerPlug Steckdose auf USB dazu gekauft. Mithilfe des Ladegeräts lassen sich fast alle gängigen portablen Geräte, die einen USB-Port haben, an der Steckdose aufladen. Wenn ich Glück habe, dann kann ich sogar meine Digitalkammera damit aufladen und muss in Zukunft nicht mehr die große/sperrige Dockingstation im Urlaub mitschleppen. Könnte sich also als universell nützliches Tool herausstellen 😀

Abgerundet wurde mein Shoppingtour durch Philips SHE 9600 In-Ear-Kopfhörer mit Neckband.

Dank Express-Versand (man gönnt sich ja sonst nichts *g*) kann ich schon morgen das Päckchen in den Händen halten und mit rumspielen testen 😀


SanDisk Sansa Fuze

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4 Responses to “Musikalische Sportausrüstung”

  1. Spielkind says:

    Sieht gut aus
    Beim Ipod stört mich immer, das man da kein DatenträgerErsatz hat, sondern immer nur mit Itunes dran kann.

    Viel Spaß morgen beim testen!
    Spielkind

  2. Parkster says:

    Aber so groß wie Du geschrieben hast („7 x 52 x 70 cm“) ist der iPod doch garnicht… das wären ja Kantenlängen von über einem halben Meter 😉

  3. Moni says:

    Danke für den Hinweis. Sind natürlich mm. Das kommt davon, wenn man blind kopiert 😉

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