payday

Apr 12 2008

web’n’walk@home

Category: pc:stuffMoni @ 20:50

So schön idyllisch und ruhig das Leben auf dem Dorf sein kann, so wünscht man sich doch, dass sich die Abgeschiedenheit nicht auch in der technologischen Anbindung an die Zivilisation äußert. Leider gehört mein Heimatort mit zu den weißen Flecken auf der Deutschlandkarte, die noch immer keine Anbindung ans DSL-Netz haben :( Man klammert sich also an jeden (einigermaßen bezahlbaren) Strohhalm, den man kriegen kann. Eine Möglichkeit, die ich heute den ganzen Tag getestet habe, ist das Surfen über das Mobilfunknetz. T-Mobile bietet dazu eine web’n’walk Box an, die mit einer Sim-Karte gespeißt wird und darüber alle per (W)LAN angeschlossenen Rechner im Internet surfen können. Die Installation geht flux von der Hand und die browserbasierte Management-Konsole ist übersichtlich, leicht verständlich. In der kleinen unscheinbaren Box steckt ein vollwertiger Router mit allen notwendigen Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen, sowie ein WLAN-Modul zur Anbindung von drahtlosen Rechnern. Darüber hinaus lässt sich sogar ein Festnetztelefon anschließen. Das Glück könnte perfekt sein. Endlich schnelleres Internet (ISDN *suckz*). Könnte! Leider kommt zu der fehlenden DSL-Anbindung noch eine schwache Mobilfunknetzabdeckung (schwaches EDGE), so dass man zwar stellenweise über die ISDN-Geschwindigkeit von 60kbits hinaus kommt, doch reichen die durchschnittlichen 90-100 kbit leider nicht aus, um abzüglich der zu erwartenden Schwankungen noch eine deutliche Leistungssteigerung zu erzielen. Mein Dad und ich sind heute im ganzen Haus mit der kleinen Box umhergelaufen, bis unters Dach gekrochen, um einen Platz auszumachen, an dem das Signal ausreichend stark ist. Leider vergebens :( Der Highscore des Tages lag bei gemessenen 175 kbit down- und 64 kbit upload. Der Wert stabil und wir hätten die Box sofort behalten! Selbst die Preise der 2 web’n’walk@home-Tarife sind bezahlbar: 40h im Monat schlagen mit 20€ zu buche, 100h mit 30€.

Auch wenn es schade ist, dass die Box für uns leider nicht genügend Leistungssteigerung gebracht hat, so hat sie mir doch sehr gefallen und ich würde sie uneingeschränkt weiterempfehlen. Für Gebiete, die zwar kein DSL bekommen, aber ausreichend Mobilfunkempfang haben, leistet die Box sehr gute Dienste – mit HSDPA sind sogar Datenraten bis zu einem Bereich von DSL 6000 möglich! Für uns heißt das leider weiter suchen und hoffen…

web'n'walk Box III

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Apr 03 2008

Einmal Gott spielen…

Category: Aktuelle Nachrichten,SportMoni @ 12:57

… oder: Wie weit will China eigentlich noch gehen? Nachdem China von der Welt völlig missverstanden die Unruhen in Tibet „klären“ musste, kommt nun ein weiteres Problem auf die Reissack-Schubser zu: Das Wetter während der Olympischen Spiele, genauer gesagt der Regen. Man bedenke, dass die Olympischen Spiele genau in die regenreichste Zeit im Land der Mitte (Anm.d.R.: die Mitte wovon eigentlich?) fallen. Um zu verhindern, dass die Athlethen in den Stadien nasse Füße bekommen, haben sich die Reiskörner was ganz Geniales einfallen lassen: Sobald eine Terror Regen-verdächte Wolke im Anmarsch ist, wird sie mit Trockeneis oder Silberiodid beschossen, um den Regen herauszuwaschen bevor er das Stadion erreicht. Sollte das nicht helfen, so kommt die ultimative Wetter-Waffe zum Einsatz: die Regentropfen werden mithilfe einer chemischen Keule solange zum Schrumpfen gebracht (erinnert irgendwie an die Sitcom „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft!“), bis sie so klein sind, dass sie noch vor dem Auftrefen auf dem sportlichen Grün verdunsten. Klever, oder?

Nein, nicht wirklich! Hat die Vergangenheit nicht schon oft genug eindrucksvoll gezeigt, wie gestört die Wetterverhältnisse auf der Erde schon sind? Tsunamis, Erdbeben, Tronados, extreme Dürreperioden, Temperaturanstiege und das Schmelzen der Polkappen – alles schon vergessen oder gar nur eine Erfindung der Medien? Muss man dann auch noch nur wegen der Vorstellung von ein paar Grashüpfern Chemikalien in den Himmel pusten?

Muss man nicht, hätte man einfach ein Dach über die Stadien gebaut! :roll: Aber wieso einfach, wenn’s auch kompliziert geht. Einmal (Wetter-) Gott spielen muss schon toll sein…

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Apr 01 2008

Ohrwürmer

Category: music:stuffMoni @ 17:54

Mein neuer Ohrwurm zur Zeit: Imogen Heap – Hide & Seek. Auch wenn ich sonst nicht auf elektronische Musik stehe, so hat’s mir die elektronische Untermalung der A Capella-Stimme von Imogen Heap doch sehr angetan. Schöne melancholische downtempo-Nummer…

Aufmerksam darauf geworden bin ich (und wohl eine Menge anderer Menschen auch) durch eine Folge von O.C. California, in der der Song an passender Stelle als Hintergrundmusik eingespielt wurde. Das zeigt mal wieder, medienwirksam bzw. bekanhtheitsgradfördernd ein kleiner musikalischer Einspieler sein kann. Ähnliches Beispiel: Yael Naim – New Soul, der Song aus der Mac Book Air-Werbung. Jedesmal wenn der Spot im TV läuft, bin ich gezwungen mitzusingen *g*

Gerade für (noch) unbekannte Musiker haben sich Werbespots, Serien und Kinofilme in der Vergangenheit schon oft als Sprungbrett in die Öffentlichkeit bewährt. Gut so, wie ich finde. Das ist DIE Chance neben dem Mainstream auch mal auf anderene/neue Künstler aufmerksam zu werden (ohne sich aktiv selbst auf die Suche danach zu machen) – also: weiter Fernseh schaun!

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