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Feb 12 2009

Ihre DA Note steht fest

Category: Studium & ArbeitMoni @ 13:42

„Ich darf Ihnen mitteilen, dass Frau <Zweitkorrektorin> und ich Ihre Note für die Diplomarbeit auf 1,1 festgelegt haben.“

Yeah, kniet nieder! Ich hab’s halt einfach drauf! :mrgreen: Ehrlich gesagt, habe ich nicht mal ansatzweise mit so einer guten Note gerechnet, aber bei mir ist das normal. Ich unterschätze immer meine eigenen Leistungen. War schon in der Schule so. Während ich meine Arbeiten meist nur „ok“ oder „gut“ fand, haben andere sie mit Tränen in den Augen in den höchsten Tönen gelobt (hach, was ich da teilweise für geile Sachen abgeliefert hab *in Erinnerungen schwelg*). Manche nennen das Pessimismus, andere Understatement, für mich ist das einfach nur das Streben nach der Perfektionismus zusammen mit einem hohen Anspruch an Qualität.

Aber genug mit dem Eigenlob, weiter mit den Fakten. Dadurch verbessert sich meine Abschlussnote um eine Nachkommastelle auf 2,3. Das ist leider alles andere als befriedigend für mich und entspricht in keinster Weise meinen Ansprüchen an mich selbst, aber zum Beklagen ist es jetzt auch zu spät. 2,3 ist gut und gut ist gut – nicht mehr, aber auch nicht weniger. In Bewerbungen kann ich diesen kleinen „Makel“ ganz gut vertuschen in den Hintergrund rücken. Welcher Personaler fragt schon nach der Abschlussnote, wenn er liest, dass ich 1,5 im Abi hatte, im Grundstudium zu den Besten 10% meines Studiengangs gehört habe und meine Diplomarbeit mit 1,1 bewertet wurde? Keiner. Eben. Und falls doch, dann siehe Punkt „gut“.

Sorry, bissl Eigen-Werbung musste einfach mal sein, vll lesen ja potentielle zukünftige Arbeitgeber hier mit 😉 Zwischen den Zeilen steht einfach nur, dass ich sehr stolz bin, dass ich was kann und dass mir nur eine Beschäftigung fehlt, in der ich das zeigen kann…

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Jan 08 2009

Geschafft! Endlich frei!

Category: Studium & ArbeitMoni @ 00:04

Ich kann es noch gar nicht so richtig glauben, aber heute ist der erste Tag eines neuen Lebens. Ok, das ist vll ein  bisschen übertrieben, aber es hat auch was wahres. Heute um Punkt 9:45 Uhr hab ich meine Diplomarbeit im Studienbüro abgegeben

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und gleichzeitg damit den ganzen Stress, den Druck und vor allem die psychischen Belastungen der letzten Monate. Es war schon wirklich sehr schlimm, hätte nicht gedacht, dass es so an der Substanz zehrt. Meine Wohnung war zugemüllt, ich wusste nicht mehr welcher Wochentag ist und nachts konnte ich vor lauter Gedanken nicht einschlafen. Das schlimmste war eigentlich der psychische Druck: schaff ich’s rechtzeitig? wird es gut? was wenn,.. ? usw. aber das ist wohl auch zum Teil genetisch bedingt 😉 bin halt ein sehr nachdenklicher Mensch, der sich manchmal auch viel zu viele Gedanken macht, über Dinge über die andere nie einen Gedanken verschwenden würden. Achja, und pessimistisch bin ich auch 😉

Aber das ist jetzt vorbei, zumindest was die DA betrifft. Mit der Abgabe der DA ist  gleichzeitig auch mein Studium zu Ende. Schon komisch, wie die Zeit vergeht. Ganze 4.5 Jahre hab ich jetzt studiert und ich kann mich noch an den aller ersten Tag an der FH erinnern. Aber jetzt ist auch gut, dass es vorbei ist. Schon seit längerem hat es mir keinen Spaß mehr gemacht und ich hab mich nur noch so durchgequält – was man leider auch bei meinen Noten sieht. Sie sind noch „gut“, aber „gut“ ist nicht gut genug für mich. Ich bin mehr von mir gewohnt und fordere auch mehr. Zum Glück spielt meine Abschlussnote aber für meinen beruflichen Einstieg nicht so eine große Rolle. Ich werde von meiner Diplomarbeitsfirma übernommen und danach zählen nur noch Praxiserfahrungen.

Und da sind wir auch schon beim Thema: wie geht es jetzt weiter? Erstmal habe ich jetzt 1.5 – 2 Monate frei. Die Firma und ich haben vereinbart, dass wir uns Mitte Februar zusammensetzen und dann das Schriftliche machen. Ein bisschen Bedenken habe ich schon, ob auch alles klappt. Schließlich habe ich bisher keinen Vertrag, nur alles mündlich und meine Chefin, die alles eingefädelt hatte, hat im Januar aufgehört. Aber ich seh das positiv, wird schon :-) Ich freu mich jetzt erstmal auf meine freie Zeit, die könnte durchaus weng länger sein. Jetzt muss ich mir erstmal ne neue Wohnung suchen. Im März läuft mein Mietvertrag aus und ich wollte möglichst noch bevor ich mit dem Arbeiten anfange eine neue Bleibe haben. Auf die freu ich mich schon am meisten! Vor allem so kleine Dinge, wie zb. endlich ein großes Bücher- und DVD-Regal zu haben, sind es, auf die ich mich freue und die ich in meiner jetzigen Wohnung total vermisse. Ich hoffe mal, dass sich die Wohnungssuche in Nürnberg nicht als so schwierig herausstellt. Ein paar Anforderungen hab ich nämlich schon an Größe, Lage und vor allem den Preis 😉 Unabhängig von der Wohnung und der Arbeit geht es im Februar erst mal eine Woche auf Urlaub nach London. Und sonst? Sonst werde ich die freie Zeit jetzt einfach genießen und nur das tun, worauf ich gerade Lust habe. Naja, ok, Sport muss ich wieder dringend machen, auch wenn ich darauf gar keine Lust habe, aber die letzten 3 Monate haben mich leider wieder ganz schön zurückgeworfen. Das gilt es wieder aufzuarbeiten. Deswegen geht’s auch morgen gleich mit einem Freund das erste mal seit langem wieder ins Fitnessstudio. Mal schaun, ob ich noch alle meine Gewichte wieder halten kann 😉

Einen negativen Beigeschmack hatte der Tag heute allerdings: für’s Drucken und Binden der 3 Exemplare meiner DA (2 für die FH und eins für mich) musst ich 100 Flocken im CopyShop über die Theke wandern lassen!!! Das ist mein halbes Weihnachtsgeld gewesen! *verdamt* Ich hätte wohl nicht so viele bunte Bildchen einbauen sollen :mrgreen: Naja.

So, in diesem Sinne wünsche ich euch allen eine angenehme Nacht. Meine werde ich genießen, denn es ist der erste seit Ewigkeiten, in der ich wieder friedlich und ohne Sorgen träumen kann 😀

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Dez 29 2008

Ruhe vor dem Sturm

Category: Studium & ArbeitMoni @ 17:57

Momentan ist es ziemlich ruhig hier auf meinem Blog. Das liegt nicht daran, dass ich vollgefressen zwischen meinen Weihnachtsgeschenken liege und nicht mehr aufstehen kann und auch nicht daran, dass bei meinen Eltern Internet eine absolute Qual ist (ok, zum Teil doch), sondern vielmehr daran, dass ich in den letzten Zügen der Diplomarbeit stecke. Die Zeit bis zur Abgabe am 7. Januar ist verdammt knapp und ich hab noch einiges zu tun (vor allem Kapitelausbesserungen und dann das ganze Layout und co.). Absolut ungelegen kommen mir dann solche Hiobsbotschaften wie zb. von meiner Professorin am Wochenende, der plötzlich mein letztes Kapitel nicht gefiel. Ich hab weder Zeit, noch aber vor allem keine Ideen, was ich da ausbesser soll. Aber immerhin hat sie mir nach einer etwas verzweifelten Mail von mir einen Hinweis gegeben, wie ich das Kapitel verbessern kann, ohne Nachtschichten einlegen zu müssen.

Eigentlich könnte ich mir die ganze Arbeit ja schenken, denn die DA-Note hat (leider) nur einen sehr geringen Einfluss (im Nachkomma-Bereich) auf meine Abschlussnote, aber naja, einigermaßen ansehnlich mag ich es ja dann doch haben, so weit mir die Zeit eben noch dazu reicht. Es zehrt echt an der Substanz, wenn ich bedenke, dass ich jetzt schon seit Oktober – und das sind 3 Monate! – ununterbrochen am Stück am ackern bin und das heißt wirklich am ackern! Von frühs bis abends, selbst in der Nacht dreht sich in meinem Kopf alles nur noch um die besch**** Diplomarbeit. Aber zum Glück hat das in gut einer Woche ein Ende, ich mag’s mir noch gar nicht ausmalen. Endlich wieder LEBEN!

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Damit ihr mal sehen könnt woran ich gearbeitet habe bzw. atm noch arbeite, hier mal mein Poster zur Diplomarbeit. Glücklicherweise hat das meine Professorin gleich im ersten Anlauf akzeptiert. (Wir müssen sowas anfertigen, weil das dann im Fachbereich ausgehägt wird.)

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Sep 29 2008

Bafög adé – es waren 4 schöne Jahre!

Category: Studium & ArbeitMoni @ 14:30

Mit Erschrecken habe ich heute festgestellt, dass ich kein Bafög mehr bekomme  😥 Also DASS ich nach September keines mehr bekommen würde, das war mir schon bewusst (Regelstudienzeit läuft Ende September 2008 aus – man wie die Zeit vergeht  😐 ); jedoch nicht dass das September-Geld schon im August kam, ergo jetzt im September gar nix mehr kommt :-( Seeehr sehr schade, war es doch immer nen netter Betrag. Immerhin hab ich noch meine Diplomandenvergütung. Ich hoffe ja noch, dass durch die rückwirkende Einreichung der Krankheitskosten wieder eine ansehnliche Rückerstattung, wie schon bei den letzten malen, zu stande kommt.

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Sep 29 2008

Der Diplomand – nichts halbes und nichts ganzes

Category: Studium & ArbeitMoni @ 14:21

diplomandIch fühl mich als Diplomand so langsam echt verarscht. Als Diplomand bist du in ner Firma nix halbes und nix ganzes. Von sämtlichen Verteilern ausgeschlossen bekomme ich so gut wie keine Spaß- und Party-Rundmails. Alle reden über das Event und ich guck immer dumm aus der Wäsche und muss um die Weiterleitung an mich betteln. Komisch, die Mails die Arbeitsanweisungen enthalten krieg ich alle *grml* Als nicht richtiger Mitarbeiter brauch ich gar nicht erst in Richtung der Firmen-Goodies zu schielen und muss mich mit der letzten Hardwareausstattung zufrieden geben. Zu oft wurde ich in der Vergangenheit schon als Praktikant abgestempelt :-( Ich möchte hier mal klar stellen, dass ich ganz offiziell „angehende Hochschulabsolventin der Wirtschaftsinformatik“ bin, ja!

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Sep 22 2008

Was für ein Start in den Tag

Category: Allgemeines,Studium & ArbeitMoni @ 09:37

Erst hab ich so richtig verschlafen. Um 7.36 Uhr schau ich dösig auf mein Handy und dann schießt’s mir schlagartig in den Kopf: um 7.45 Uhr wartet mein Kollege auf mich, dass ich ihn mit auf Arbeit nehme und ich liege noch im Bett!  😯 Das hieß innerhalb von 10min raus aus’m Bett, Zähne putzen, anziehen, Zeugs zusammensuchen und zum Auto eilen. Ich war noch so schlaftrunken, dass ich rumgetorkelt bin und kaum was bewusst wahrgenommen hab. Ausgerechnet heute hatte es mein Kollege auch noch eilig auf Arbeit zu kommen. In dem Gespräch während der Fahrt hab ich total wirres Zeug geredet, so dass ich dann froh war als er die restliche Zeit telefoniert hat und ich mich auf’s Autofahren konzentrieren konnte. Auf Arbeit ging’s gleich weiter: die Kaffeemaschine war noch nicht startklar und ich wollte mich gerade gemütlich in meinen Stuhl setzen da wirft mir mein Kollege einen USB-Stick zu. Ich nur so „häää?“. Ein anderer Kollege war „zufällig“ krank geworden und so musste ich schnell einspringen und bei der Installation der Schulungsrechner helfen. In einer halben Stunde sollte der Systemtest starten und auf den ~ 20 Rechnern lief das zu testende Programm noch nicht. Ich hab meine eigentlich minimale Aufgabe nur schwer auf die Reihe bekommen und musste x-mal nachfragen „Was muss ich jetzt hier machen?“, „Und weiter?“, „Ja, aber hier geht nix“ usw.

Tja, und nun schlürfe ich weiter an meiner Tasse lauwarmer Milch mit 3 Stückchen Zucker (!!!), weil natürlich gerade als ich an der Reihe war die Kaffeemaschine keinen Kaffee mehr ausspuckte *sigh* 😯

Was für ein Start in den Tag. Hoffentlich wird die Woche nicht genauso. :roll:

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Sep 16 2008

Mitarbeitertagung – Review

Category: Studium & ArbeitMoni @ 10:45

Wie ich hier bereits geschrieben habe, fand am vergangenen Freitag die von meiner Firma geheimnisvoll angekündigte Mitarbeitertagung auf Schloss Dennenlohe statt. So ein Event hat bisher noch nie stattgefunden und so wusste keiner so recht was auf ihn zu kommt. Bei den Wörtern Tagung und Workshops habe ich eher an eine arbeitsintensive, langweilige und trockene Geschäftsveranstaltung gedacht… das wurde es dann zu meiner Erleichterung aber nicht wurde.

Nachdem die ca. 400 Mitarbeiter per Bus oder eigenem Auto alle eingetrudelt waren, hielt der Geschäftsführer eine kleine Einführungspräsentation über die Entstehung, Ausrichtung und vergangene sowie zukünftige Entwicklung der Firma. Vom Publikum unterschiedlich aufgenommen wurde eine Folie die den Geschlechteranteil unter den Mitarbeiter aufzeigte: der Frauenanteil beträgt bei uns etwa 25% (und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt). Einige fanden die Folie unpassend, ein paar wenige – wohl hauptsächlich Frauen *gg* – klatschten zarkhaft. Ich fand die Zahl ganz interessant. Amüsant wurde es dann in der kurzen Kaffeepause: während sich vor der Männer(!)toilette eine riesen Schlange bildete, konnten wir Frauen schelmisch lächeln an der Schlange einfach vorbei gehen :mrgreen: Hat auch Vorteile eine Frau in einer Männer-Domäne zu sein!

Nach der Einführungspräsentation und einer kurzen Kaffee-/Raucherpause gab es eine Podiums“diskussion“ in der die führenden Köpfe des Unternehmens einige aktuell-kursierende Fragen beantworteten. Dass man hier keine „richtige“ Diskussion mit offenen/klaren Antworten erwarten kann, ergibt sich von selbst.

Nach dem Mittagessen ging es dann zu den ominösen Workshops. Wie sich herausstellte, verbargen sich dahinter einfache Teambildungsspielchen. Geleitet wurden die Spiele von Mitarbeitern von Aktiv Tours. Dazu wurden die ca. 400 Mitarbeiter in Teams á 15-20 Man aufgeteilt. Jedes Team durchlief  dabei 4 Spiele und einen Workshop.

Das Moorspiel

Beim Morrspiel bestand die Aufgabe darin einen Stapel Holzscheite von einer Seite des Moores auf die andere zu bringen. Die Holzscheiben mussten entlang des Weges gelegt werden und es musste immer min. ein Spieler draufstehen. Klingt einfach: Holdscheiben auslegen und der letzte reicht immer die letzte Scheibe durch, die dann vorne wieder angelegt wird. Denkste! Zum einen wurden jedem 3. Spieler die Augen verbunden und zum anderen gab es weniger Scheiben als wir Spieler waren. Das hieß also man musste zu mehreren auf den Scheiben balancieren. Man durfte sich nie loslassen oder gar von den Scheiben treten – ansonsten verlor man eine Scheibe. Achja, einen Blinden über die Scheiben zu lotsen ist gar nicht so einfach. Dummerweise haben wir gleich zu Anfang 3(!) Holzscheiben verloren, so dass es ziemlich „eng“ wurde auf den übrigen 😉 Bis wir dann eine funktionierende Strategie hatten und alle 17 Spieler auf den 11 Scheiben verteilt waren, war schon eine Menge Zeit vergaben, so dass wir es letztendlich nicht mehr bis ins Ziel geschafft haben. Wir haben echt Blut und Wasser geschwitzt. Aber Spaß gemacht hat es trotzdem ungemein! Das Moorspiel fand ich die beste von allen Aktionen! Vor allem auch weil es das einzigste Spiel war bei dem wirklich alle Gruppenmitglieder gefordert waren. Bei den restlichen Aufgaben hat immer eine Hand voll führender Mitarbeiter die Arbeit übernommen während die restlichen sich enthalten konnten/mussten.

Floßbau

Nach dem Moorspiel ging es für mein Team zum Floßbau. Konkret hieß das: Baue aus 2 großen Reifen, einigen Brettern und Seilen ein Floß auf dem 2 Spieler zu einer Stelle im See paddeln müssen um von dort einen Edelstein ans Ufer zu bringen. Bei dem Spiel lieferte unser Team die beste Leistung des ganzen Tages. Während sich die 2 ausgewählten Spieler umzogen bauten die restlichen flux das Floß zusammen. Das ging wirklich ruck zuck und ehe die Paddler fertig umgezogen waren, wurde das Boot schon zu Wasser gelassen. In Rekordverdächtigen 6.xx Minuten war das Boot gebaut, die Paddler auf dem Wasser und der Edelstein sicher ans Ufer gebracht worden.

Workshop

Nach der feuchten Aktion auf dem Wasser (und dem einsetzenden Regen von oben) ging es in Trockene. In einem kleinen Workshop sollte jeder Mitarbeiter 3 Gründe warum er gerne bei der Firma arbeitet und was er verbessern würde an die Wand pinnen. Jeder durfte dann noch Punkte vergeben, je nach dem welches der genannten Stichworte er für am wichtigsten hielt. Sowohl bei den positiven wie auch den negativen Aspekten kristallisierten sich eindeutige Schwerpunkte hervor. Die Geschäftsleitung will die daraus gewonnen Informationen nutzen um Schwachstellen auszumerzen und ein Beschwerde- und Ideenmanagement aufzubauen.

Turmbau

Das Turmbauspiel erinnerte stark an das Geschicklichkeitspiel Jenga. Aus verschiedenfarbigen Holzklötzen musste ein Turm aufgebaut werden. Danach wurde abwechseln eine Kugel gezogen. Je nach Farbe der Kugel musste dann ein entsprechender Holzklotz aus dem Turm entfernt und wieder oben drauf gelegt werden. Hier musste man schon beim Turmaufbau darauf achten, dass die Fraben wohl durchdacht angeordnet waren. Letztendlich haben wir zugunsten der Stabilität nach ca. 13 erreichten Turmreihen  (~ 3m Turmhöhe) aufgehört. Das fand ich ein bisschen Schade. Bin ich sonst eigentlich kein Risikomensch, so hätte ich  hier doch gerne weiter gemacht.

Golfspiel

Beim letzten Spiel des Tages ging es ums Golfen. Zum einen musste mit so wenig Schlägen wie möglich das Loch getroffen werden, zum anderen dann noch ein aufgehängter Korb. das Spiel gestaltete sich als sehr schwierig weil der Rasen alles andere als zum Golfen ausgelegt war!

Letztendlich haben wir uns ganz wacker geschlagen, zu den 3 besten Teams (Siegerehrung) haben wir aber nicht gehört. Nach dem letzten Spiel wollten dann eh alle nur noch so schnell wie möglich zum Abendessen kommen. Die 4h gingen wirklich rasch vorbei.

Ganz toll gefallen haben mir auch die Trikots die jeder Mitarbeiter bekommen hat. Das Trikot, mit Firmenlogo (sieht gar nicht mal so schlecht aus) und eigenem Namen auf der Rückseite, sieht wirklich klasse aus – gefällt mir und werde ich auch öfters mal anziehen 😀

Die Location: Schloss Dennenlohe

Am beieindruckendsten fand ich jedoch die Location: Schloss Dennenlohe. Das Schloss, aber vor allem die angelegten Gärten sind echt eine Augenweide, einfach hinreisend! Die Gärten sind mit soviel Hingabe  und Liebe zum Detail gestaltet, da verschlägt es einem echt die Sprache – einfach wunderschön! Schade, dass man durch das straffe Rahmenprogramm keine Zeit hatte sich in Ruhe umzuschauen. Die Parkanlagen werde ich mir auf jeden Fall nochmal privat anschauen und die paar Euro Eintritt (ca. 3-10€ je nach Umfang) sind wirklich jeden Cent wert. Sollte ich irgendwann mal Heiraten, dann ständen die Gärten von Schloss Dennenlohe wirklich ganz oben auf meiner Top-Location-Liste (ist allerdings auch nicht ganz billig).

Neben den wundervoll angelegten Gärten sind auch die hauseigenen Hunde – Airedaleterrier – nicht zu verachten. Nach dem Workshop tauchten sie plötzlich im Rudel auf und begleiteten uns zum Turmbau. Die für Terrier ungewöhnlich großen Hunde waren zu meiner Freude sehr zutraulich.

Alles in allem war es ein sehr schöner Tag, wenn auch anstrengend – zumindest für mich. Das viele Rumlaufen hat mich schon vor dem ersten Spiel an meine Grenzen gebracht und so hatte ich den ganzen Tag Schmerzen. Hab aber durchgehalten. Nach dem Abendessen ging das der vergnügliche Teil der Abends los (Band + alkoholische Getränke). Nachdem ich auf der Rückreise schon im Bus eingenickt bin, bin ich dann um 23Uhr völlig fertig in mein Bettchen gesegelt.

Von nun an sollen solche Mitarbeitertage regelmäßig einmal im Jahr stattfinden.

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Sep 03 2008

In wie weit sind Jobangebote über XING.com ernst zu nehmen?

Category: Studium & ArbeitMoni @ 12:01

Meine Diplomarbeit, an der ich zurzeit (nicht wirklich) schreibe, befasst sich mit dem Thema „Product Lifecycle Management“, kurz: PLM. So viel zur Einleitung. Aus Gruppenzwang habe ich mir vor Monaten mal ein Profil bei XING.com, einer Plattform zur Knüpfung von Geschäftskontakten, erstellt. So richtig konnte ich den Sinn bzw. Nutzen davon nicht einschätzen, naja, aber schaden tut es auch nicht, dachte ich mir. So hab ich mein Profil grob ausgefüllt und danach wieder vergessen. Innerhalb der letzten 4 Wochen habe ich nun 5 Nachrichten erhalten, die sich um Jobangebote und Kontaktanfragen drehen, hauptsächlich zum Thema PLM. Darin enthalten ist zum Beispiel eine Traineestelle zum „Consultant Teamcenter PLM“, eine Stelle als Junior-Berater für SAP oder eine zu besetzende Position als SW-Architekt/ Projektleiter/ Consultant im Bereich Product Life Cycle Management (Schwerpunkt Teamcenter).

Hm, klingt ja auf den ersten Blick ganz verlockend. Vor allem die Tatsache, dass  hier anscheinend der Job zum Bewerber kommt und nicht wie üblich anders herum.

Dennoch bin ich skeptisch. Was ist davon zu halten? Ich bin garantiert kein Spezialist oder Profi auf dem Gebiet, so dass ich mir etwas darauf einbilden kann, dass die Firmen auf mich zugekommen sind und sich um mich „reißen“. Ich mag aber auch nicht eine von 1000 sein, die alle mit einer standardisierten Massenmail, die eine persönliche Ansprache suggeriert, „beglückt“ wurden. Andererseits, es ist Fakt, dass der PLM-Markt momentan (bzw. auch auf längere Sicht) für Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber/Firmen ein enormes Potential bietet. Die Business-Disziplinen ERP, SCM, CRM und wie sie alle heißen sind mittlerweile so weit ausgereift, dass es hier kaum noch Einsparungs- und Verbesserungsmöglichkeiten für die Unternehmen gibt. Product Lifecycle Management ist eines der „neuen“ Felder, dass die Unternehmen für sich entdeckt haben oder gerade entdecken, da in diesem Bereich noch sehr viele Möglichkeiten stecken. Bewerber mit PLM-Wissen/-Erfahrung sind momentan sehr stark nachgefragt, denn sie sind absolute Mangelware (zb. „Experten“ für Teamcenter). Der Bedarf der Unternehmen an PLM-Consultants und co. ist groß und wer jetzt in das Thema einsteigt und sich Knowhow aneignet, der wird für eine lange Zeit keine Probleme haben einen Job zu finden und zu behalten (Vergleich: CIMdata „PLM Growth in 2007-2008“). PLM ist eine Paradedisziplin für Wirtschaftsinformatiker, aber auch Absolventen mit technischem Background (aus der Ingenier-/Produktentwicklerrichtung) haben hier gute Chancen.

Von daher bin ich sehr sehr glücklich mit der Wahl meines DA-Themas. Obendrein finde ich die Thematik an sich ganz interessant. Im Umgang mit Teamcenter bleibt es nicht aus, dass man auch in Kontakt mit dem Konstruktionstool NX (CAD-Programm, ähnlich wie AutoCAD, CATIA oder Pro/ENGINEER) kommt. Es ist sehr spannend zu sehen wie schnell und einfach (für den Laienblick) ein Gegenstand „from scratch“ (aus dem Nichts) mit so einem Tool konstruiert und virtuell getestet (zb. Bruchstellen) werden kann. Mal ehrlich, wer hat sich schon mal Gedanken darüber gemacht wie zb. ein Föhn oder ein Handy designt wird? Wohl die wenigsten. Mit diesem Hintergrund beginnt man manche Gegenstände etwas anders zu betrachten.

Zurück zu den Jobangeboten über XING.com. Ich weiß, letztendlich hilft nur ausprobieren und auf die Kontaktanfragen mal eingehen. Mehr als ein enttäuschendes Bewerbungsgespräch kann einem ja nicht passieren.

Dennoch interessiert mich, was haltet ihr von Jobangeboten über XING? Habt ihr schonmal welche bekommen und vielleicht sogar angenommen?

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Aug 21 2008

2.5h Meetings…

Category: Studium & ArbeitMoni @ 15:28

…schlauchen ganz schön. Vor allem, wenn es um ein Themengebiet geht, in dem ich keinerlei Wissen habe aber hochkonzentriert aufpassen muss, da ich zu dem Thema bestimmte Arbeitsergebnisse abliefern soll. Es geht um Prozessabläufe (und entsprechende Toolnutzung) in der Konstruktion, genauer gesagt geht es darum zu schauen, ob Bauteile auf die bestimmte Lasten/Kräfte einwirken, diesen auch standhalten, also ob sie „fest“ genug sind. Im Fachjargon nennt man das dann Festigkeitsnachweis. Ist eigentlich ganz interessant und spannend zu sehen, wie ein Produkt aus dem Nichts entsteht, d.h. entwickelt und dann „virtuell“ getestet wird (also ohne es erst herzustellen). Mal sehen, vielleicht schreibe ich darüber mal noch nen eigenen Beitrag.

Mein Betreuer hat das Meeting mit dem Versprechen, dass in einer Woche detaillierte Arbeitsergebnisse vorliegen werden, beendet. Mein Kollege und ich waren überrascht angesichts der Menge an Arbeit. Naja, wenn er denkt, dass ER das schafft… Ne, muss er gar nicht, weil er die Aufgaben 10 Minuten später an uns weiter delegiert hat. :roll:

Jetzt bin ich erst mal richtig fix und alle und kann grad irgendwie nicht weiterarbeiten.

Ach ja, wie man sieht, arbeite ich momentan am Projekt und nicht an meiner DA, was ich eigentlich schleunigst tun sollte. Ich habe vor ein paar Tagen mit meinem Betreuer und der mit meiner Chefin geredet, so dass ich einen Aufschub um einen Monat bekommen habe. Also aus Firmen-Seite gibt es keine Frist, aber der Vertrag muss halt verlängert werden. Ausruhen dürfte ich mich deswegen dennoch nicht, hm.

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Aug 19 2008

Situationskomik… und doch nicht zum Lachen

Category: Allgemeines,Studium & ArbeitMoni @ 09:26

Guten Morgen! Der Kaffee Tee steht bereit. Eben noch schnell die neusten News bei Heise überfliegen. Da lese ich “Jeder 4. indische IT-Mitarbeiter schummelt bei Bewerbung”. Ok, der Arbeitsmarkt ist halt hart, jeder muss sehen wo er bleibt. 5 Minuten später kommt ein Kollege ins Büro und stellt uns unseren neuen indischen Mitarbeiter vor :mrgreen: Mein Tischnachbar und ich mussten so lachen!! 😀 Er hatte auch kurz zuvor in morgenlicher Routine den Heise-Artikel gelesen.

Weniger zum Lachen ist allerdings, dass – meiner subjektiven Erfahrung nach – die Firmen (Verallgemeinerung zur Steigerung der Tragik muss jetzt mal sein) immer weniger Wert auf die ordentliche Einführung und Eingliederung eines neuen Mitarbeiters ins Unternehmen legen. Zum wiederholten Male zeigt sich, dass es zwar unter den Kollegen irgendwie die Runde gemacht hat, dass da “ein Neuer” kommt, aber keiner ist vorbereitet und plötzlich völlig überrascht, als der Mann in der Tür steht. Es gibt keinen Account, keinen Rechner, keinen Sitzplatz, ja noch nicht einmal eine Arbeitsgenehmigung und erst recht weiß keiner wo der Neue eigentlich herkommt (im Sinne von wer den Mann zu welchem Zweck engagiert hat) und was er hier tun soll. Jetzt kriegt er erstmal nen Ersatz-Laptop und ein paar pdf’s zum lesen. Wer selbst schon mal in der Rolle des neuen Mitarbeiters war weiß, dass es “nichts” schlimmeres gibt als an einen unvorbereiteten Arbeitsplatz zu stoßen. Man fühlt sich, als würde man stören, als wäre man hier ungewollt. Man ist neu, man kennt weder die Kollegen noch die Firma und die Umgebung und dann eine “Begrüßung”, die ausdrückt “hier hat keiner auf dich gewartet”. Das ist wahrlich kein schöner erster Arbeitstag! Und der erste Arbeitstag ist für einen Neuen schon schwer genug. So er ging es mir und auch vielen meiner jetzigen Arbeitskollegen, die alle nach mir gekommen sind. Aber woran liegt das? Liegt es daran, dass keiner mitdenkt und sich mal an seinen eigenen ersten Arbeitstag und wie er sich da gefühlt hat zurückerinnert? Oder daran, dass die Vorgesetzten sich zwar um die Mitarbeiterakquise kümmern, aber dann die Verantwortung, am besten noch möglichst kurzfristig, an den nächst freien Mitarbeiter abschieben? Ist es nur ein Phänomen in Zeiten wo massenhaft, besonders in der IT, neue Mitarbeiter “rangeschafft” werden? Oder ist meine Firma einfach nur eine schlechte Ausnahme? Ich weiß es nicht. Aber es ist auf jeden Fall nicht schön und bleibt einem negativ in Erinnerung.

Habt ihr auch schon mal so etwas erlebt? Wie war euer erster Tag an der neuen Arbeitsstätte?

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